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"Bei der D1-Mission saßen wir im Fahrersitz" 29. September 2010 Am 30. Oktober 1985 startet das Space Shuttle Challenger mit dem europäischen Forschungsmodul Spacelab ins Weltall. Mit an Bord der D1-Mission: Ernst Messerschmid. Zum ersten Mal wurde eine Mission unter deutscher Verantwortung durchgeführt. Im Interview erzählt der ehemalige Astronaut von Schlaflosigkeit, dem Schweben im Weltall, Zwölf-Stunden-Schichten und Spesenabrechnungen der ungewöhnlichen Art. |
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80 Jahre alter Film aus Pionierzeit der Strömungstechnik mit moderner Messtechnik ausgewertet 10. September 2010 Was passiert, wenn ein Zylinder von Wasser umströmt wird? Welche Wirbel bilden sich hinter einer Messerspitze oder an einem Flugzeugflügel? Dies zeigen Filmaufnahmen aus den Anfängen der Strömungsforschung, die der Göttinger Luftfahrtpionier Ludwig Prandtl vor 80 Jahren aufgenommen hat. Die Qualität ist so gut, dass Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Filme mit Methoden moderner Messtechnik auswerten konnten – und dafür einen internationalen Preis erhalten haben. |
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30 Jahre Ariane - Eine einzigartige Erfolgsgeschichte 16. Dezember 2009 24. Dezember 1979: Am südamerikanischen Raketenstartort Kourou in Französisch-Guyana erhebt sich unter donnerndem Fauchen erstmals die neue europäische Trägerrakete Ariane in den Himmel, ein ebenso wichtiger wie markanter Tag für die europäische Raumfahrt. Einen bemerkenswerten Anteil an dem bis heute einzigartigen Erfolg der Ariane hat die Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR), Vorgängerin des heutigen DLR. |
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Pfeilschnell: Der Durchbruch zur modernen Luftfahrt 10. Dezember 2009 Dass Flugreisen von Kontinent zu Kontinent in erträglicher Flugzeit heute Alltag sind, ist unter anderem einer scheinbar simplen Idee zu verdanken: dem Pfeilflügel. Vor 70 Jahren wurden in der Aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen, Vorläufer des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), erstmals die Vorteile eines gepfeilten gegenüber einem rechteckigen Flügel experimentell nachgewiesen. |
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50 Jahre DLR-Standort Köln-Porz 15. Juli 2009 Am 16. Juli 1959 fand auf dem Gelände der wiedererstandenen Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) in Porz-Wahn ein denkwürdiger erster Spatenstich statt. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß setzte mit dem Spaten die ersten Markierungen für das neue Gebäude des Instituts für Luftstrahlantriebe und damit für den ersten tatsächlichen Institutsneubau der traditionsreichen deutschen Luftfahrtforschungsanstalt. |
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Vor 70 Jahren: Das windschnittigste Familienauto der Automobilgeschichte 6. Mai 2009 Vor 70 Jahren stellten Strömungsforscher der Aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen (AVA) ein Auto vor, das als zu seiner Zeit konsequenteste Umsetzung der Aerodynamik im Fahrzeugbau gilt: den so genannten Schlörwagen. Untersuchungen mit modernen Messmethoden am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Nachfolger der AVA, haben jetzt noch einmal die aerodynamische Raffinesse des Fahrzeuges gezeigt. |
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Spacelab – Deutschlands Weg ins All 8. Dezember 2007 Als am 28. November 1983 die Triebwerke der Raumfähre Columbia (Mission STS-9) gezündet wurden, verkündete das markerschütternde Röhren der Raketenmotoren den Beginn der bemannten, europäischen Raumfahrt: Erstmals startete Spacelab ins All. Mehr als fünf Jahre hatte der deutsche Astronaut Ulf Merbold für den Flug trainiert. Mit dem Abheben von der Startrampe 39 A im Kennedy Space Center war er als erster ESA-Astronaut unterwegs in die Erd-Umlaufbahn. |
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Luftfahrt und Umwelt – analysieren und optimieren 3. Dezember 2007 In den vergangenen Jahren wurde der Einfluss der zivilen Luftfahrt auf das Klima zunehmend diskutiert. Derzeit ist der Anteil am weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und Stickoxiden noch verhältnismäßig gering. Der Luftverkehr gehört jedoch mit zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftszweigen. Deshalb müssen seine Auswirkungen auf die Umwelt eingehend untersucht und Maßnahmen ergriffen werden, um sie möglichst gering zu halten. |
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Der Erste im Orbit: Zum 50. Jahrestag des Starts von Sputnik 1 2. Oktober 2007 Vor fünfzig Jahren, am 4. Oktober 1957, startete Sputnik 1, der erste Satellit. Doch der scheinbare Technologie-Vorsprung der Sowjetunion vor den Vereinigten Staaten war mit zahlreichen Problemen verknüpft. Obwohl man in Amerika fast genau so weit in der Satelliten-Entwicklung war, wirkte die sowjetische Präsenz im Orbit schockierend auf die Öffentlichkeit im Westen. Das monotone Piepsen, das man mit Funkgeräten auf der ganzen Welt empfangen konnte, sollte die technologische Übermacht des Ostens demonstrieren. Doch schon am 31. Januar 1958 zogen die USA nach. |
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Raumfahrt als Staatsaufgabe 25. September 2007 Vor genau 60 Jahren gründete eine kleine Gruppe von Weltraumenthusiasten in einer Stuttgarter Gaststätte die Arbeitsgemeinschaft Weltraumfahrt. Ein Jahr später wurde daraus die Gesellschaft für Weltraumforschung (GfW) – eine Art Keimzelle für die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auflebende Raumfahrttechnik in Westdeutschland. Doch von diesem ersten zarten Pflänzchen bis zum heutigen Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war es noch ein langer, steiniger Weg - unter anderem mit den Zwischenstationen DFVLR und DARA. |
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ESRO und ELDO: Geschichte der europäischen Raumfahrt bis zur Gründung der ESA 1. Juni 2007 Vor 45 Jahren, am 14. Juni 1962, gründeten zehn europäische Staaten die European Space Research Organisation, kurz ESRO. Damit besaß die "alte Welt" ihr Gegenstück zur amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Während die Entwicklung von Satelliten unter der Leitung der ESRO erfolgreich verlief, hatte die im selben Jahr formierte European Launcher Development Organisation (ELDO) beim Bau der ersten europäischen Trägerrakete Europa keine glückliche Hand. Nicht eine einzige Rakete dieses Typs funktionierte fehlerfrei. Endgültig bergauf ging es mit der europäischen Raumfahrt erst nach der Fusion der beiden Gesellschaften zur Europäischen Weltraumorganisation ESA am 30. Mai 1975. |
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Der Pfeilflügel: Eine zukunftsweisende Idee Adolf Busemanns 11. April 2007 Die Entdeckung des Pfeilflügel-Prinzips ist ein Meilenstein in der Geschichte des modernen Flugzeugbaus. Heute verfügen alle schnellfliegenden Jets - Kampfflugzeuge, Passagierflugzeuge wie auch zahlreiche Business-Jets - über den charakteristischen Pfeilflügel, der vermutlich erstmals bei der legendären Boeing 707, dem ersten weltweit erfolgreichen Düsenverkehrsflugzeug, auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst wurde. An diesem Konstruktionsmerkmal hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert, auch das derzeit weltweit größte Passagierflugzeug, der Airbus A380, verfügt selbstverständlich über jene Pfeilflügel, die seit Jahrzehnten nunmehr für ein zukunftsweisendes Tragflügeldesign stehen. |
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Hammer und Zirkel im All: Zur Geschichte der Raumfahrt in der DDR 9. März 2007 Drei verschlossene Umschläge erhielten an diesem Tag die Chefredakteure aller DDR-Zeitungen und Radiosender. Erst auf telefonische Weisung des Zentralkomitees der SED hin durfte einer davon geöffnet werden. Er enthielt Fotos, vorgeschriebene Texte und die zu verwendende Überschrift: "Der erste Deutsche im All – ein Bürger der DDR" stand da. Ost-Berlin hatte im Spätsommer 1978 nichts dem Zufall überlassen, erst recht nicht die mediale Verkündung des Erfolgs gegenüber dem Westen: Sigmund Jähn war am 26. August 1978 als erster Deutscher ins Weltall geflogen. |
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Ludwig Prandtl: "Vater der modernen Aerodynamik" 9. Februar 2007 Ludwig Prandtl gilt heute als einer der maßgeblichen Gründerväter der institutionalisierten Luftfahrtforschung. Mit der Gründung der Modellversuchsanstalt für Aerodynamik der Motorluftschiff-Studiengesellschaft, der späteren Aerodynamischen Versuchsanstalt, AVA, einer Vorgängergesellschaft des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), hat er 1907 in Göttingen den Grundstein für die moderne Strömungsforschung in der Luft- und Raumfahrt gelegt. Er gilt als "Vater der Aerodynamik" und Begründer der modernen Strömungslehre. |
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