Neuigkeiten - Site History Chronologie Missionen Site Map Zurück zur Startseite DLR-Homepage RPIF-Homepage Archiv der Raumfahrtmissionen

 
Das Apollo-Programm
 
 
Alle Missionen
Apollo 1
Apollo 4
Apollo 5
Apollo 6
Apollo 7
Apollo 8
Apollo 9
Apollo 10
 
Apollo 11
Apollo 12
Apollo 13
Apollo 14
Apollo 15
Apollo 16
Apollo 17
 
Bemannte Erd-Umkreisung
Apollo 7
Apollo 9
Der Apollo 1 Unfall
Apollo 1
Apollo Mond-Missionen
Apollo 8
Apollo 10
Apollo 11
Apollo 12
Apollo 13
Apollo 14
Apollo 15
Apollo 16
Apollo 17
Apollo/Saturn Unbemannte Erd-Umkreisung
Apollo 4
Apollo 5
Apollo 6
Einführung

Das Apollo-Programm war die entscheidende letzte Stufe der Aufgabe, einen Menschen auf dem Mond zu landen und ihn sicher wieder zur Erde zurück zu bringen. Die 1961 von US-Präsident Kennedy formulierte Aufgabe begann mit generellen Beiträgen zur Beherrschung von Flugtechniken im Weltraum einschließlich Rendezvous- und Docking durch die Mercury- und Gemini-Raumschiffe. Die Apollo-Missionen griffen auf diese Techniken zurück.

Die Flughardware bestand aus den Komponenten Rakete, Kommandokapsel und Mondlandefähre (einschließlich Aufstiegsstufe). Als Rakete wurde für die Mondflüge die riesige Saturn V eingesetzt. Testflüge mit den Kommandokapseln fanden ab 1966 unter Verwendung der kleineren Saturn IB statt.
Bei einem Bodentest im Januar 1967 fanden die drei Astronauten von Apollo 1 den Tod. Erst ab Ende 1967 wurden unbemannte Starts der Saturn V in verschiedenen Flugkonfigurationen durchgeführt. Der erste bemannte Flug zum Mond fand im Dezember 1968 statt, allerdings noch ohne Landefähre. Apollo 8 zeigte die generelle Fähigkeit zur Durchführung von Start, Übergangsbahn, erlangen eines Mond-Orbits, Rückflug und Landung auf der Erde.

Das Jahr 1969 war das große Jahr der Apollo-Mission. Nach einem Test der Mondlandefähre in einer Erdumlaufbahn (März) und der gesamten Flughardware im Mondorbit (Mai) erfolgte am 21. Juli 1969 die erste bemannte Landung auf dem Mond durch Apollo 11. Bereits im November 1969 folgte Apollo 12 mit einer Punktlandung in der Nähe der Raumsonde Surveyor 3. Nachdem der Flug von Apollo 13 im April 1970 wegen eines Defektes abgebrochen werden musste, fanden erst 1971 und 1972 je zwei weitere bemannte Mondlandungen statt. Von Mission zu Mission konnte bessere Technik und wissenschaftliche Experimente eingesetzt werden. Der Aktionsradius der Astronauten wurde durch Mondfahrzeuge erheblich ausgeweitet und erlaubte die Positionierung von seismischen Experimenten in großer Entfernung zu den Basisstationen und die Sammlung von unterschiedlichsten Bodenproben an geologisch interessanten Stellen.

Summenstatistik der sechs Apollo-Mondlandungen:

• 100 km zu Fuß oder per Rover zurückgelegt
• 382 kg Mondgestein gesammelt
• 2.200 Gesteinsproben im Alter zwischen 3,1 und 4,7 Milliarden Jahre
• 30.000 Aufnahmen
• 60 wissenschaftliche Experimente auf der Mondoberfläche
• 30 wissenschaftliche Experimente im Mondorbit

Ursprünglich waren weitere Mondlandungen geplant, die jedoch aus Finanzgründen gestrichen wurden. Die bereits gebaute Flughardware wurde schließlich 1973 zum Aufbau der amerikanischen Raumstationen (Skylab 1 bis Skylab 4) verwendet. Die letzte Apollo-Kapsel wurde im Juli 1975 bei einem gemeinsamen Flug einschließlich Koppelung mit der sowjetischen Sojus 19 eingesetzt.

 
 
 
   Home   Chronologie   Sitemap   Links   Kontakt   RPIF   DLR
 
© Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt / Regional Planetary Image Facility
Rutherfordstr. 2, D-12489 Berlin, Tel.: (030) 67055-333
Konzeption und technische Beratung: René Laufer
Gestaltung und Realisation: netbraid/c. keller, Susanne Pieth
Erstellt: 01.12.1999  -  Letzte Änderung: 06.04.2010