Allgemeines
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| Nation: |
USA |
| Besatzung: |
Unbemannte Mission |
| Dauer: |
25 Jahre |
| Ziele: |
Jupiter-Vorbeiflug |
Flugdaten
| Startdatum: |
03. März 1972 |
| Startplatz: |
Cape Canaveral |
| Trägerrakete: |
Atlas Centaur SLV-3C |
| Masse: |
259 kg |
| Bahndaten: |
Fluchtbahn aus dem Sonnensystem |
| Missionsende: |
1997 (Energie aufgebraucht) |
Nutzlast
- insgesamt 15 Experimente, u.a.:
- Magnetometer
- Detektoren für geladene Teilchen, kosmische Strahlung und Staub
- Ionen-Detektor
- UV-Photometer
- IR-Radiometer
- Mikrometeoriten-Detektor
- Photopolarimeter
Ergebnisse
- Jupiter-Vorbeiflug im Dezember 1973
- erstes künstliches Objekt, das das Sonnensystem verlassen hat
Informationen im WWW
Bemerkungen
- Die beiden identischen Raumflugkörper Pioneer 10 und 11 hatten ca. 30 kg wissenschaftliche Geräte an Bord. Weil Solarzellen als Energieversorgung bei diesen Missionen nicht in Frage kamen, wurden jeweils 4 Isotopenbatterien an den Enden von 27 m langen Auslegern eingesetzt. Sie begrenzten letztlich die Lebensdauer der Sonden.
Die Funkverbindung erfolgte im sog. S-Band (2110/2292 MHz), die Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von 2408 bps. Die Signallaufzeit vom Jupiter bis zur Erde betrug etwa 46 Minuten. Pioneer 10 passierte Jupiter am 3. Dezember 1973 mit einer geringsten Entfernung von ca. 130.000 km. Durch die hohe Strahlungsintensität um den Riesenplaneten wurde die Funktion einiger elektronischer Anlagen erheblich gestört. Die Maximalgeschwindigkeit relativ zum Jupiter betrug 36,65 km/h. Von November 1973 bis Januar 1974 lieferte Pioneer 10 zahlreiche Bilder aus der Äquatorregion des Planeten. Die Bahnanalyse beim Swing-by ergab verbesserte Werte für die Jupitermasse sowie für die Dichte der vier Galileischen Monde.
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