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Das Ranger-Programm
 
 
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Einführung
 
Die Ranger-Sonden waren unbemannte Raumflugkörper, die in der ersten Etappe des umfangreichen Mondforschungsprogrammes der NASA eingesetzt wurden. Sie dienten als Aufklärer für die dann folgenden Mondlandeversuche.
 
Beim Bau der Ranger-Sonden wurde erstmals die Modultechnologie angewandt, d.h. mit einem immer gleichen Grundsystem konnten durch Hinzufügung verschiedener Ergänzungsmodule unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden. Das Grundsystem bestand aus einem Rohrrahmen mit sechseckiger Basis. Der Durchmesser dieses Rahmens betrug 1,52 m. Als Hauptenergiequelle wurden Solarzellen verwendet, die auf zwei Auslegern angeordnet waren. Während der Zeiten, da die Zellen nicht auf die Sonne ausgerichtet sein konnten, übernahmen Silber-Zink-Batterien die Stromversorgung.
 
Das Lageregelungssystem arbeitete mit drei Kreiseln, zwei Sonnensensoren und einem Erdsensor. Zur Ausrichtung und Stabilisierung dienten insgesamt zehn Stickstoffdüsen.
Die Ranger-Sonden hatten eine passive Temperaturregulierung, die mittels einer Goldbeschichtung bzw. poliertem Aluminiumblech erfolgte.
 
Den grundsätzlichen Aufbau der Sonden verdeutlicht das folgende Bild.
 

(Zeichnung aus Lexikon Raumfahrt, S. 292)
 
1 - Elektronik des Lagereglungssystems
2 - Richtantenne
3 - Rundstrahlantenne
4 - Kamerafenster
5 - Gehäuse mit Untersystemen für Bildübertragung
6 - Halterung der Solarzellenausleger (9)
7 - Batterien
8 - Druckgasbehälter für Lageregelungssystem
 
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Konzeption und technische Beratung: René Laufer
Gestaltung und Realisation: netbraid/c. keller, Susanne Pieth
Erstellt: 01.12.1999  -  Letzte Änderung: 06.04.2010