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Ein Ereignis wie die Explosion eines Asteroiden über der steinigen Tunguska am 30. Juni 1908 in Sibirien in unserem Sonnensystem nicht unbedingt außergewöhnlich. Dies verrät auch ein Blick auf die Mondoberfläche (Apollo 11-Aufnahme der Mondrückseite). Der Mond ist von Kratern übersät, die allesamt durch die Einschläge von kleinen Körpern im Sonnensystem herrühren.
Auf dem Mond bleiben diese Spuren der kosmischen Kollisionen allerdings über Milliarden von Jahren erhalten, da es so gut wie keine Verwitterungsprozesse gibt, die die Mondoberfläche verändern. Dadurch lässt sich ziemlich genau abschätzen, mit welcher Häufigkeit Einschläge unterschiedlicher Größe stattfinden. Vorkommnisse der Größenordnung von Tunguska ereignen sich auf der Erde statistisch etwa ein bis zwei Mal in 1000 Jahren.
Bild: NASA.
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