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News-Archiv Oberpfaffenhofen

Flugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt auf Arktis-Mission

2. Mai 2007

 FZG-Alfred Wegener
zum Bild FZG-Alfred Wegener

Bremerhaven/Oberpfaffenhofen - Unter der Leitung der beiden Helmholtz-Zentren Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht eine internationale Forschergruppe seit dem 26. März 2007 die arktische Atmosphäre über Spitzbergen. Das Ziel des aktuellen Projektes ASTAR 2007 (Arctic Study of Tropospheric Aerosol, Clouds and Radiation) ist die genaue Beschreibung der arktischen Atmosphäre im Frühling. Die Wissenschaftler aus neun Ländern untersuchen die Atmosphäre der Arktis auf kleine Schwebteilchen (Aerosole) und auf Wolken, um deren Klimawirkung besser zu verstehen. Die Messdaten sind außerdem ein wichtiger Beitrag für die technische Ausrichtung des Satelliten CALIPSO. Die Messungen werden mit dem Forschungsflugzeug Polar 2 des AWI und der Falcon des DLR durchgeführt. Erste Ergebnisse der bisherigen Messflüge zeigen, dass im Vergleich zu früheren Messungen die arktische Atmosphäre in diesem Jahr sehr sauber ist. Allerdings konnten Überreste von Verschmutzung aus Zentral- und Osteuropa in nur wenigen Kilometern Höhe nachgewiesen werden. Die gewonnenen Daten tragen zur Eichung von CALIPSO-Messungen und zum besseren Verständnis von Luftmassentransporten zwischen Arktis und den mittleren Breiten bei. Das Projekt ASTAR wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem japanischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur, dem schwedischen „Polar Sekretariat“ und dem französischen Polarforschungsinstitut (IPEV) im Rahmen der deutsch-französischen Arktisplattform unterstützt. Die Messkampagne läuft noch bis zum 17. April.


Erstellt am: 02.05.2007 10:50:00 Uhr