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News-Archiv Luftfahrt 2009

Deutsch-russische Kooperation in der Luftfahrtforschung beschlossen

26. März 2009

 Bei der Kooperationsunterzeichnung
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Das Zentrale Aero-Hydrodynamische Institut (ZAGI) in Schukowski bei Moskau und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden in Zukunft intensiver zusammenarbeiten. Dazu wurde am 26. März 2009 ein "Rahmenabkommen zur Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Luftfahrtforschung und industriellen Kooperation" von Prof. Sergei L. Tschernyschow, Generaldirektor des ZAGI, Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR und Prof. Joachim Szodruch, Luftfahrtvorstand des DLR unterzeichnet.

Ebenfalls vertreten war der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Andreas Pinkwart, und der Bürgermeister der Stadt Schukowski, Alexander P. Bobownikow. "Mit diesem Abkommen beginnt ein neues Kapitel der Kooperation in der Luftfahrtforschung zwischen Russland und Deutschland. Gerade auf den Gebieten der Aerodynamik und Aeroelastik können Technologien beider Seiten wertvolle Beiträge zur Entwicklung neuer Generationen von Flugzeugen beitragen", sagte Prof. Wörner in Moskau.

"Neues Kapitel der Kooperation in der Luftfahrtforschung zwischen Russland und Deutschland"

 Superjet 100
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Im Vorfeld fand das erste gemeinsame ZAGI-DLR-Seminar zum Thema "Trends of Cooperation in Aeronautical Research TsAGI & DLR" statt. Ein weiteres Seminar zu Fragen der Festigkeit von Faserverbundstrukturen wird folgen. Ziel ist es, für beide Seiten aussichtsreiche Kooperationsthemen zu definieren. Diese Seminare sollen in Zukunft zu einem festen Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen ZAGI und DLR werden.

Die wirtschaftliche Lage der russischen Luftfahrtforschungsinstitute hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Budgets und die Bezahlung für staatliche Aufträge wurden den Bedürfnissen der Institute mehr und mehr angepasst. Damit konnte eine sichere Basis, vor allem für die Arbeit junger Wissenschaftler und Ingenieure gelegt werden. In Schukowski wird in den nächsten Jahren ein Kompetenzzentrum für die russische Luftfahrtindustrie entstehen.

Während des Besuches hatten die Gäste Gelegenheit, einen Prototypen des neue russischen Superjets 100 während der statischen Strukturtests zu besichtigen. Der Superjet 100 ist das erste Modell einer Reihe von Regionalflugzeugen, entwickelt vom Konstruktionsbüro Suchoi in Kooperation mit mehreren westlichen Zulieferern.


Kontakt
Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Mobil: +49 171 3126466

Fax: +49 2203 601-3249


Rainer Scharenberg
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Strategie und Entwicklung
, Internationale Zusammenarbeit
Tel.: +49 2203 601-4738


Zuletzt geändert am: 26.03.2009 17:02:53 Uhr