Chan Chan



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Chan Chan
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Chan Chan war die Hauptstadt des Chimu-Reichs im heutigen Peru. Dieses befand sich im 15. Jahrhundert auf seinem Höhepunkt und fiel bald danach an die Inka. In der Planung der gewaltigen Stadt, der größten im präkolumbischen Amerika, spiegelt sich eine strenge politische und soziale Ordnung wieder. Die Stadt war in neun Zitadellen oder Paläste eingeteilt, die jeweils autonome Einheiten bildeten. Sie erstreckte sich über fast 25 Quadratkilometer und war einst von bis zu sieben Meter hohen Mauern umgeben. Zeitweise lebten Schätzungen zufolge wohl bis zu 50.000 Menschen in der Metropole.

Das Bild wurde am 4. Juni 2004 vom Satelliten Quickbird mit einer Auflösung von 0,6 Metern aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von zwei Kilometer mal vier Kilometer.

Bild: DigitalGlobe Inc./DLR.
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