Die Sundarbans



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Die Sundarbans
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Die Sundarbans sind ein Mangrovenwald und mit 140.000 Hektar einer der größten der Erde. Sie liegen am Golf von Bengalen in den Deltagebieten von Ganges, Brahmaputra und Meghna im Grenzgebiet zwischen Indien und Bangladesch. Seit 1987 gehören sie zum Weltnaturerbe. Ein komplexes Netzwerk von Wasserwegen, die dem Gezeitenwechsel unterliegen, durchzieht diese Region. Dazwischen gibt es Schwemmlandzonen und kleine Inseln, auf denen die brackwasserverträglichen Mangroven wachsen. Die Sundarbans bieten ein wunderbares Beispiel für fortdauernde ökologische Entwicklungsprozesse. Sie sind bekannt für ihre vielfältige Fauna mit 260 Vogelarten, dem Bengalischen Tiger und anderen bedrohten Spezies wie dem Salzwasserkrokodil und dem indischen Python.

Die Verschiebungen der größeren Flussläufe und die Entwicklung der Mangrovenflächen lassen sich aus dem Weltraum sehr effektiv beobachten. Auf diesem Falschfarbenbild erscheinen die Vegetationsflächen in verschiedenen Rottönen, die landwirtschaftlichen Flächen dagegen fast weiß.

Das Bild wurde am 24. November 1999 vom Satelliten Landsat-5/TM mit einer Auflösung von 30 Metern aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von 60 Kilometer mal 120 Kilometer.

Bild: GLCF/DLR.
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