Zentral-Amazonas



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Zentral-Amazonas
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Das Schutzgebiet Zentral-Amazonas ist mit über sechs Millionen Hektar das größte Naturschutzgebiet im Amazonasbecken und gehört zu den artenreichsten Regionen der Erde. Man findet dort wichtige Beispiele für Varzea-Ökosysteme und Igapó-Wälder, die von Seen und Wasserläufen durchzogen sind und damit eine mosaikartige Wasserlandschaft in ständigem Wandel bilden. Hier findet sich auch die größte Artenvielfalt an elektrischen Fischen. Das Gebiet dient dem Schutz bedrohter Spezies wie des gewaltigen Arapaima-Fischs, der Amazonas-Seekuh, des schwarzen Kaimans sowie zweier Spezies von Flussdelfinen. Tieflandregenwälder sind charakteristisch für die Ebenen an beiden Ufern des Rio Juruá. Das breite Tal ist von zeitweise überfluteten, nährstoffreichen Sumpf- und Waldgebieten überzogen. Die Talaue ist geprägt von dem gewundenen Flusslauf mit zahlreichen Sandbänken und Steilufern, kleinen Seen und toten Flussarmen.

Das Bild wurde am 28. Juli 1986 vom Satelliten Landsat-5/TM mit einer Auflösung von 30 Metern aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von 75 Kilometer mal 150 Kilometer.

Bild: GLCF/DLR.
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