Medina von Tunis



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Medina von Tunis
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Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, in der Zeit der Almohaden und Hafsiden, galt Tunis als eine der großartigsten und reichsten Städte in der islamischen Welt. Um die 700 Bauwerke, darunter Paläste, Moscheen, Mausoleen, Madrasen (Schulen) und Brunnen, legen von dieser ruhmreichen Geschichte Zeugnis ab. Die Djamma ez-Zitouna (Olivenbaummoschee), erbaut im Jahr 732 und nach der Großen Moschee von Kairouan die wichtigste Moschee Tunesiens, dominiert die kleinteilige Bebauung des alten Stadtzentrums. Dank ihres weißen Dachs ist sie am unteren Bildrand gut zu erkennen. Sie bildet das Zentrum der 1500 Meter mal 800 Meter großen Medina von Tunis, von der hier zwei Drittel zu sehen sind.

Das Bild wurde am 19. März 2007 vom Satelliten Ikonos mit einer Auflösung von einem Meter aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von zwei Kilometer mal vier Kilometer.

Bild: European Space Imaging/DLR.
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