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Die Osterinsel aus dem All gesehen



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Die Osterinsel aus dem All gesehen
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Rund 3600 Kilometer vom chilenischen Festland und über 4000 Kilometer von Tahiti entfernt, kann die 160 Quadratkilometer große Osterinsel zu Recht als "einsamste Insel der Welt" bezeichnet werden. Die Insel entstand, als drei Vulkane Lava spuckten und sich dadurch im Zwischenraum Land bildete.

Die unterschiedlichen Einfärbungen der TerraSAR-X-Aufnahme zeigen die Rauigkeit, das heißt die Unebenheit der Oberfläche. Dabei heben sich die künstlichen Strukturen, also vom Menschen erstellte Gebilde wie einzelne Häuser, Siedlungen und städtische Infrastruktur (auf der Aufnahme gelb markiert), deutlich von der natürlichen Oberflächenstruktur der Insel (blau und grün eingefärbt) ab. Das auch eine schwarze Linie ins Spiel kommt, verdanken die Bewohner der Osterinsel der amerikanischen Weltraumbehörde NASA: Die Landebahn des Flughafens Mataveri, die sich beinahe vier Kilometer lang von einem zum anderen Ufer quer durch die Westzunge der Insel erstreckt, wurde von der NASA 1984 als Notlandeplatz für das Space Shuttle ausgebaut.

Bild: DLR.