DLR Logo
  Home|Textversion|Impressum   English
  Sie sind hier: Home:


Solarturm Jülich: Pilotkraftwerk wird stärker für die Forschung genutzt



1/3 Weiter
Solarturm Jülich: Pilotkraftwerk wird stärker für die Forschung genutzt
Bild herunterladen: Hi-Res JPEG (0,49 MB)
Auf einer Fläche von zirka acht Hektar stehen in Jülich 2153 bewegliche Spiegel (Heliostate) und lenken die Sonnenstrahlen auf die Spitze des 60 Meter hohen Turms. Dort werden die Strahlen von einem 22 Quadratmeter großen sogenannten Receiver aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Der Receiver besteht aus porösen keramischen Elementen, die von Luft aus der Umgebung durchströmt werden. Die angesaugte Luft heizt sich dabei auf etwa 700 Grad Celsius auf. Wird der Solarturm als Kraftwerk genutzt, erzeugt diese heiße Luft Wasserdampf, der eine Turbine antreibt, die über einen Generator Strom produziert.
Quelle: DLR/Lannert