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Edge Detection Technique (EDT)

Messverfahren zur Bestimmung von Positionsänderungen

Kalibrieraufnahme mit detektierten Referenzpositionen (blau) und Flugpositionen (rot) der Marker
Skizze der Flügelklappe

Die Edge Detection Technique (EDT) benutzt das Prinzip der Photogrammetrie. Spezielle Marker, die z.B. auf dem Flügel eines Flugzeuges angebracht sind, werden von Kameras beobachtet. Aus den Verschiebungen der Markerpositionen im Pixelbild der Kamera werden die Markerverschiebungen im Raum rekonstruiert.

EDT wurde für das Projekt AWIATOR im Rahmen des 5. Rahmenprogrammes der Europäischen Kommission entwickelt. Ziel war es, den Klappenspalt zwischen der Flügelhinterkante und der Klappe des Flugzeuges zu untersuchen.

Nach der Kalibrierung des Kamerasystems wurden alle Verschiebungen relativ zu einer Aufnahme am Boden ermittelt.
Die nebenstehende Abbildung zeigt eine Kalibrieraufnahme eines Gitters. Die Referenzpositionen der Marker sind blau markiert. Zusätzlich sind die Markerpositionen eines Messpunktes rot markiert eingezeichnet. Der Pixelverschiebungsvektor kann in eine räumliche Verschiebung in horizontaler und vertikaler Richtung übertragen werden. Vorausgesetzt wurde hierbei, dass keine Verschiebung aus der Kalibrierebene heraus, d.h. in Richtung der Rollachse des Flugzeuges auftritt.

Die untere Abbildung zeigt einen Schnitt durch die Flügelklappe.  Aus der bekannten Markerposition auf dem Flügel und der vertikalen Markerverschiebung kann die Veränderung der Klappenspalte, die Durchbiegung und die Verdrehung der Klappe berechnet werden.

Weiterentwicklung:

  • Automatische 3D Positionserfassung mittels Stereophotogrammetrie

Kontakt
Tania Kirmse
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
, Experimentelle Verfahren
Göttingen

Tel.: +49 551 709-2252

Fax: +49 551 709-2830

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