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Optische Messtechniken haben das Potential den Installationsaufwand zu minimieren und die Testzeiten zu reduzieren, da sie es ermöglichen, große Datenmengen während einer kurzen Zeit zu erfassen.
In dem bereits abgeschlossenen Projekt AIM (Advanced In-flight Measurement Techniques) konnte die prinzipielle Machbarkeit verschiedener optischer Messverfahren, wie sie bereits in Windkanälen zum Einsatz kommen, demonstriert werden. Das Nachfolgeprojekt AIM² hat die Zielstellung die Messtechniken weiterzuentwickeln, um ihre Anwendbarkeit im Flugversuch den industriellen Anforderungen weiter anzupassen.
Zu den Messtechniken zählen: IPCT (Image Pattern Correlation Technique), FBG (Fiber Bragg Grating), IRT (Infrarot Thermographie), BOS (Background Oriented Schlieren), PIV (Particle Image Velocimetry) und LIDAR (Light Detection And Ranging). AIM² konzentriert sich darauf, zuverlässige und leicht handhabbare Messsysteme zu entwickeln und Regeln für ihre Anwendbarkeit und Auslegung aufzustellen, um der Industrie zu ermöglichen, solche Systeme in der Zukunft zu nutzen und damit u.a. zur Reduzierung der Versuchszeiten und –kosten beizutragen.
Das Projekt startet mit Grundlagenstudien, die insbesondere auf Problemstellungen aus dem AIM-Projekt aufbauen, um die Messsysteme weiter zu optimieren. Während die ersten Versuche noch unter Forschungsbedingungen stattfinden, wird ihre Anwendbarkeit später in industrieller Umgebung überprüft. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden besteht das AIM² Konsortium aus vier Partnern aus der Luftfahrt-Industrie inkl. einer SME, drei Forschungseinrichtungen und drei Universitäten mit Erfahrungen in optischen Messtechniken, Flugversuchen und –ausbildung. Das Projekt wird gefördert durch das 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission.