Für jede der dem Berechnungsverfahren zugrunde liegenden Flugzeugmuster existiert in der Datenbasis ein akustischer sowie ein flugtechnischer Datensatz. Im akustischen Datensatz werden die Schallabstrahlungseigenschaften des Flugzeugs beschrieben. Der flugtechnische Datensatz dient zur Beschreibung der Flugleistungen beim An- und Abflug (Flughöhen- und Fluggeschwindigkeitsprofile) - er legt letztendlich die Geometrie zwischen Flugzeug und Immissionsort fest.
Art und Umfang dieser Datengrundlage werden durch die Art des Berechnungsverfahrens definiert. Dabei kann man prinzipiell zwei Arten unterscheiden: Konventionelle Verfahren und wissenschaftlich orientierte Simulationserfahren. Prinzipiell kann gesagt werden, dass Simulationsverfahren wie das von der Gruppe entwickelte SIMUL-Modell zwar eine höhere Genauigkeit liefern aber auch wesentlich höhere Ansprüche an die Datenbasis stellen. Oft sind die für Simulationsverfahren notwendigen Daten nicht verfügbar oder nur unter sehr hohem Aufwand zu beschaffen. Aus diesem Grunde sind die meisten in der Praxis benutzten Verfahren konventioneller Natur („Best Practice Verfahren“).