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Über- und Hyperschallflugmesstechnik

Einrichtung „Über- und Hyperschalltechnologien“ (HY)

Qualifizierung von OHB-Flugsensoren im L2K.
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Instrumentierung des SHEFEX-Flugexperiments.
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Miniaturisierte Pyrometeroptik mit Sen¬sorkopf und Einbauhalterung.
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Gemessene Temperaturdaten beim SHEFEX-Hyperschallflug.
Die Aussagekraft der Windkanal- und Flugexperimente hängt sehr stark von der Qualität der eingesetzten Sensoren ab. Besonders für Flugexperimente im Bereich des hohen Überschalls und Hyperschalls ist der Bedarf an zuverlässigen Sensoren groß.

Daher bearbeitet die Einrichtung „Über- und Hyperschalltechnologien“ (HY) seit einigen Jahren dieses Thema als einer ihrer Forschungsschwerpunkte. Hierbei spielt die Qualifizierungsmöglichkeit in ihren Überschall- und Hyperschallwindkanälen in einem breiten Spektrum eine zentrale Rolle.

Die Einrichtung entwickelte z.B. die Gesamtinstrumentierung für das erfolgreiche Hyperschallflugexperiment SHEFEX (Sharp Edge Flight Experiment), bei der die positiven aerodynamischen Eigenschaften scharfkantiger Konfigurationen nachgewiesen wurde. Beschleunigungsaufnehmer, miniaturisierte Pyrometer, Thermoelemente, Wärmefluss- und Drucksensoren wurden hier mit dazugehöriger Elektronik für die spezifischen Flugbedingungen adaptiert, qualifiziert und in das Fahrzeug integriert.

Nahezu alle 64 Sensoren haben über die gesamte Flugzeit von SHEFEX einwandfreie Daten geliefert. Diese Daten kombiniert mit den Raketenplattformdaten ermöglichen den DLR-Wissenschaftlern und den Industriepartnern qualifizierte Aussagen über den Einfluss einer scharfkantigen Konfiguration auf die aerodynamische Güte und das Verhalten von unterschiedlichen Thermalschutzsystemen bei einem Hyperschallflug.

Die von dieser Einrichtung entwickelten Sensoren sind darüber hinaus leicht modifizierbar, so dass sie auch in zukünftigen Flugdemonstratoren gut eingesetzt werden können.


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