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Trisonische Messstrecke Köln (TMK)

Abteilung Windkanäle - Anlagen

 Trisonische Messstrecke Köln
zum Bild Trisonische Messstrecke Köln
 Aufbau und Komponenten der Trisonischen Messstrecke Köln
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 Betriebsbereich der Trisonischen Messstrecke Köln
zum Bild Betriebsbereich der Trisonischen Messstrecke Köln
 Sichtbarmachung der oberflächennahen Strömung an der Kapselkonfiguration CARV
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Beschreibung

Der TMK ist ein „Blow-Down“-Windkanal mit einer geschlossenen Messstrecke von 0.6 x 0.6 m². Er ist mit einer flexiblen, kontinuierlich verstellbaren Düse ausgerüstet. Der Simulationsbereich dieses Kanals erstreckt sich vom Unterschall (Mach 0,5) über den Transschall bis hin zum hohen Überschall von Mach 5,7.

Im Transschall wird eine Messkammer mit perforierten Wänden eingesetzt. Für die Variation der Ruhetemperatur bis 550 K im Überschallbereich steht eine Heizanlage mit Wärmespeicher zur Verfügung. Bei Machzahlen über 4,5 ist der Einsatz eines Ejektors zur Druckabsenkung hinter der Düse erforderlich. Der Machzahlbereich wird durch den benachbarten Hyperschallwindkanal H2K ergänzt, in dem dieselben Modelle wie in dieser Anlage untersucht werden können. Je nach Machzahl lassen sich pro Tag ca. 10 Tests durchführen. Dabei liegt die typische Testdauer zwischen 30 und 60 Sekunden.

Einsatzspektrum

  • Aerodynamische Untersuchungen an Flugkörpern und Raumfahrzeugen.
  • Qualifizierung von Triebwerkseinläufen.
  • Simulationen von Stufentrennungsvorgängen.
  • Treibstrahlsimulation und Querschubsteuerung.

Messtechnik

  • 6-Komponenten-Kraftmessungen mit DMS-Einbauwaagen an Gesamtkonfigurationen und an Flugkörperkomponenten.
  • Druckverteilungsmessungen.
  • Bestimmung dynamischer Derivativa mit der Methode der freien und erzwungenen Oszillation.
  • Simulation der Stufentrennung mittels zweidimensionalem Flugbahnnachführsystem (CTS-System).
  • Schlierenoptik und Ölfließverfahren (bis 150 kHz).

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