Fahrzeugaerodynamik

Abteilung Fluidsysteme

 
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Druckkonturverlauf am Drehgestell eines modernen Triebwagens.
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Moderne Schienenfahrzeuge unterliegen hohen ökologischen und ökonomischen Anforderungen im Wettbewerb der verschiedenen Verkehrssysteme. Nur in allen Details optimierte Schienenfahrzeugkonfigurationen können die Wettbewerbsanforderungen erfüllen. Bei Schienenfahrzeugen spielen gerade die Aerodynamik und die Aeroakustik eine entscheidende Rolle in der Auslegung. Aufwendige und kostenintensive Versuchsreihen mit eigens erstellten Modellen geben heutzutage Auskunft über die wesentlichen aerodynamischen Kennzahlen, wie Widerstand, Auftrieb oder Stabilität gegenüber der Anströmung der Fahrzeuge. In Zukunft sollen die aerodynamischen und –akustischen Eigenschaften mittels numerischer Simulation in einem Optimierungsprozess genau vorausbestimmt werden, um Kosten und Entwicklungszeiten zu sparen. Die hier durchgeführten numerischen Strömungssimulationen (CFD) dienen einerseits dazu, die grundlegenden Strömungsphänomene, die an vereinfachten generischen Konfigurationen auftreten, zu erfassen, um sie in einem Optimierungsprozess abbilden zu können. Hierzu gehört die numerische Verfahrensentwicklung gerade in der Modellierung der Turbulenz. Andererseits werden Simulationen an detailreichen, realen Konfigurationen durchgeführt, um durch Analysen der Umströmung von spezifischen Bauteilen weiteres Optimierungspotential hinsichtlich der Effizienz schon im Einsatz befindlicher Schienenfahrzeuge zu  erschließen.


Kontakt
Johannes Haff
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
, Fluidsysteme
Tel: +49 551 709-2140

E-Mail: johannes.haff@dlr.de
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