Abteilung Raumfahrzeuge



Hintergrund

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Aufnahme der glühenden Steuerflächenvorderkanten während des Wiedereintritts des DLR Flugexperiments SHEFEX

Die Abteilung Raumfahrzeuge des DLR beschäftigt sich mit der aerothermodynamischen Untersuchung von Raumtransportsystemen, Hyperschall-flugkonfigurationen und Satelliten. Die Arbeiten in Göttingen und Braunschweig reichen dabei von der aerodynamischen Auslegung eines Raumtransportsystems für den gesamten Flugbereich (Start bis Wiedereintritt), über detaillierte Untersuchungen zu zukünftigen Antriebssystemen (z.B. Scramjets), bis zur Analyse von Detailproblemen wie z.B. der Bestimmung von Wärmelasten an besonders exponierten Bauteilen. Hierzu werden in der Abteilung vorhandene Versuchsanlagen mit spezialisierter Messtechnik wie der Hochenthalpiekanal Göttingen (HEG) oder die Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen (STG) genutzt und weiterentwickelt. Neben den experimentellen Arbeiten werden in der Abteilung numerische Strömungssimulationsverfahren für chemisch reagierende Hochenthalpieströmungen angewendet und entwickelt.

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Atmospheric Re-entry Demonstrator:
Ergebnisse der numerischen Simulation eines Windkanalexperiments (Wärmebelastung an der Oberfläche und Wandschubspannungslinien)

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Kleintriebwerk zur Lageregelung von Satelliten in der Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen

 

Themen in Göttingen:

1. Implementierung und Validierung eines Analysewerkzeugs zur „Dynamic Mode Decomposition“ (Ankündigung in deutsch , announcement in english)

Hintergrund:

Mithilfe moderner Simulationsverfahren wie Large-Eddy- oder Detached-Eddy-Simulationen lassen sich heute komplexe Strömungsphänomene mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung simulieren. Allerdings treten bei der Analyse der dabei erzeugten sehr großen Datenmengen neue Probleme und Fragestellungen auf, die eine Interpretation der Simulationsergebnisse erschweren. Insbesondere das Erkennen von kohärenten Strukturen und die Unterscheidung zwischen relevanten und irrelevanten Strömungsphänomenen erfordern neue Analyseverfahren, die das volle Potenzial der zeitlich und räumlich aufgelösten Simulationsergebnisse nutzen können.
Die Dynamic Mode Decomposition (DMD) ist ein solches Analyseverfahren. Sie ist besonders gut für periodische Phänomene geeignet, die ein schmalbandiges Frequenzspektrum aufweisen. Mithilfe der DMD lassen sich Simulationsergebnisse in raum-zeitliche Moden zerlegen, die hierarchisch nach der Energie geordnet sind und aus denen sich Rückschlüsse auf die dominanten Phänomene einer Strömungskonfiguration ziehen lassen.
Dynamic Mode Decomposition eignet sich darüber hinaus nicht nur für die Analyse von numerischen Daten, sondern wird auch zur Interpretation hochaufgelöster experimenteller Ergebnisse, z.B. aus Particle Image Velocimetry (PIV), verwendet.

 

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Ansprechpartner:

Tim Horchler
Tel.: 0551 / 709-2591
E-Mail: Link zum E-Mail Formular (Ansprechpartner auswählen und Titel nennen)

 

DLR, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
in der Helmholtz-Gemeinschaft
Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
Bunsenstraße 10
D-37073 Göttingen
 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Klaus Hannemann 
Tel.: 0551 / 709 – 2477
E-Mail: Link zum E-Mail Formular (Ansprechpartner auswählen und Titel nennen)

 

Themen in Braunschweig:

DLR, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
in der Helmholtz-Gemeinschaft
Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
Lilienthalplatz 7
38108 Braunschweig
 

Angebote auf Anfrage

Ansprechpartner:

Dr. Thino Eggers
Tel.: 0531 / 295-2436
E-Mail: Link zum E-Mail Formular (Ansprechpartner auswählen und Titel nennen)

 


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Abteilung Raumfahrzeuge (AS-RFZ) (http://www.dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-190/391_read-14541/usetemplate-print/)