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of the Institute of Aerodynamics and Flow Technology

C²A²S²E-Projekt feiert erfolgreichen Abschluss – Institut nimmt für folgende Forschungsarbeiten neuen Supercomputer in Betrieb

17 October 2013

C²A²S²E-Projekt feiert erfolgreichen Abschluss
Zahlreiche Gäste aus Forschung und Industrie haben sich Ende September in Braunschweig eingefunden, um gemeinsam über die Erfolge von C²A²S²E zu bilanzieren.

Sechs Jahre ist es nun her, dass C²A²S²E am Forschungsflughafen Braunschweig seine Arbeit aufnahm. Seit Mitte des Jahres 2007 hat das DLR es geschafft, in einer Innovationspartnerschaft mit Airbus und dem Land Niedersachsen ein weltweit anerkanntes multidisziplinäres Kompetenzzentrum für numerische flugphysikalische Simulation aufzubauen. In C²A²S²E wurden langfristige Ziele definiert, um numerische Verfahren künftig so weit zu entwickeln, dass sie eine hochgenaue Simulation des fliegenden Flugzeugs im gesamten Flugbereich ermöglichen. Die vom Land Niedersachsen finanzierte Projektphase fand in diesem Sommer ihren Abschluss.

Mit dem Ausgang des Projektes zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden. Während des Abschlusskolloquiums, zu dem das Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik geladen hatte, betonten Kollegen des Instituts sowie Kollegen des Projektpartners Airbus immer wieder die entscheidenden Impulse, die  C²A²S²E für vergangene wie künftige Forschungsarbeiten geliefert hat.
Prof. Dr. Norbert Kroll, Leiter der institutsinternen Abteilung C²A²S²E, gab einen anschaulichen Überblick über die Entwicklungen in der numerischen Simulation und über den Verlauf des Projektes. Weitere Kollegen gaben in ihren Vorträgen Einblicke in die Arbeit der Numeriker und stellten die Motivation, Begründung und Notwendigkeit für die stete Weiterentwicklung der Simulationstechnologien heraus.

C²A²S²E-Cluster
In den kommenden Jahren werden die Forschungsarbeiten durch das HGF-finanzierte DLR-Projekt Digital-X fortgeführt. Verstärkten Schub sollen die Entwicklungen durch den  Austausch des C²A²S²E-Clusters gegen einen Hochleistungsrechner neuer Generation erfahren. Der neue Supercomputer, den das DLR im Oktober in Betrieb nahm, misst in seiner Grundfläche drei mal vier Meter und bewältigt in einer Sekunde 262.000.000.000.000 Rechenoperationen. Er ist damit nach wie vor der schnellste ausschließlich für die Luftfahrtforschung genutzte Rechner Europas und wird voraussichtlich in der kommenden Top 500-Liste aller weltweiten Spitzenrechner eine Platzierung um Position 120 erreichen. Mit 1120 Prozessoren und 13440 Rechenkernen ermöglicht das Cluster den Wissenschaftlern, innerhalb kürzester Zeit aufwändige Simulationsrechnungen zu lösen. Das High Performance Computing (HPC)-System wurde vom Computerhersteller SGI mit Prozessoren von Intel entwickelt und in den vergangenen Wochen mit T-Systems SfR beim DLR Braunschweig installiert. Es soll ab sofort für ungefähr drei Jahre in Betrieb genommen werden.


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