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Radialverdichter
Radialverdichter haben eine sehr weite Verbreitung, so zum Beispiel in der Luftfahrt, in der Verfahrenstechnik, in Kleingasturbinen, in Turboladern, usw.. In allen Einsatzgebieten steht heute die Forderung nach geringem Bauvolumen und hoher Leistungsdichte im Vordergrund, weil sie wesentlich zu Einsparungen an Fertigungskosten und Gewicht beisteuern.
Frühere Untersuchungen an hoch belasteten Radialrädern zeigten, dass in diesem Laufradtyp häufig Strömungsablösung und
Radialverdichterprüfstand | | eine sehr ungleichförmige und instationäre Abströmung auftreten. Die daraus resultierenden ungünstigen Abströmverhältnisse führen insbesondere auf eine sehr hohe Strömungswinkeldifferenz zwischen Nabe und Gehäuse, mit der der beschaufelte Diffusor beaufschlagt wird.
Zur Erzielung einer verbesserten Radabströmung/Diffusoranströmung wurde mit Industriebeteiligung (FVV-Auftrag) ein neues Laufrad entwickelt, gefertigt, vermessen und nachgerechnet. Auf der experimentellen Seite kamen die an der Forschungsstelle vorhandenen „konventionellen Messmethoden“ für die Leistungsermittlung, die neu entwickelte „3-Komponenten-Doppler-L2F Messtechnik“ für die Laufrad- und die „PIV-Messtechnik“ für die Diffusoruntersuchungen zum Einsatz. Begleitende stationäre und instationäre 3D-Rechnungen, mit dem am Institut entwickelten Verfahren TRACE haben dazu beigetragen, das physikalische Verständnis der Strömungsabläufe in hoch belasteten Radialverdichtern deutlich voran zu bringen.
Partner im Arbeitskreis "Radialverdichter" sind all Teilnehmer des FVV-Arbeitskreises "Radialverdichter".
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