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Auftriebserhöhung durch Rückströmklappen ("künstliche Vogelfedern")
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| Strömungsverhältnisse an einem Tragflügel mit Rückstromklappe |
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| Motorsegler Stemme S10 mit installierten Rückstromklappen |
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| Geschlossene Rückstromklappe im normalen Reiseflug |
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| Geöffnete Rückstromklappe im überzogen Flugzustand | | Die Deckfedern eines Vogels bestimmen das Flugverhalten im Bereich des höchsten Auftriebs ganz wesentlich. Sie begrenzen die Strömungsablösung am Flügel und verhindern bzw. verzögern dadurch einen plötzlichen Zusammenbruch des Auftriebs. Das wird durch die Behinderung der Rückströmung durch die Deckfedern erreicht.
Dieses Vorbild aus der Natur wurde nun technisch umgesetzt und die so genannte „Rückstromklappe“ entwickelt. Nachdem der Nachweis der positiven Beeinflussung von Rückstromklappen erbracht wurde, ist in umfangreichen Untersuchungen und Optimierungen im Windkanal eine technisch Umsetzung bis hin zur Durchführung von Freiflugversuchen mit Rückstromklappen auf dem Motorsegler Stemme S10 ausgearbeitet worden. Die Flugversuche zeigten, dass die getesteten Rückstromklappen zuverlässig bei allen Geschwindigkeiten funktionieren. Eine Verbesserung des Flugverhaltens, sowie eine Verringerung der Überziehgeschwindigkeit (d.h. Auftriebssteigerung) konnte nachgewiesen werden.
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Kontakt
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Dr.-Ing. Robert Meyer Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Antriebstechnik, Triebwerksakustik Tel: +49 30 310006-38 Fax: +49 30 310006-39 E-Mail: Robert.Meyer@dlr.de |
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URL dieses Artikels http://www.dlr.de/at/desktopdefault.aspx/tabid-1557/2184_read-3664/ |
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