HGF-Nachwuchsgruppe (2005-2010)



 Team
zum Bild Team
Die Gruppe umfasst neben dem Leiter drei Doktoranden und studentische Hilfskräfte. Die Messtechniken wurden vor allem auch aufgrund ihres hohen Potentials ausgewählt, sich durch Synergieeffekte gegenseitig voran zu treiben. Diese Möglichkeit ergibt sich dadurch, dass alle drei Projekte die Erzeugung, Bearbeitung und Analyse von optischen Frequenzsignalen zur Grundlage haben. Die Orientierung der Gruppe hin zu Industriekooperationen sollte den Gruppenmitgliedern gute Karrierechancen für die Zeit nach der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe bieten.

Kommunikationsstruktur

Jedes Gruppenmitglied hat sein eigenes Aufgabengebiet und seine eigenen Kompetenzen, Experimente an Versuchsständen hingegen werden in Gruppenarbeit ausgeführt. Die Zwischenziele eines jeden Gruppenmitglieds werden mindestens einmal pro Jahr mit dem Gruppenleiter diskutiert und schriftlich dokumentiert. Die Büros sind dazu möglichst eng beieinander. Ein wöchentliches Treffen ermöglicht die Einschätzung der Projektfortschritte, liefert Raum für Diskussionen und zur Abstimmung des weiteren Vorgehens. Hierdurch schaffen wir eine erfolgreiche und produktive Kommunikationsstruktur.

Zusätzlich nimmt die Gruppe sowohl an den wöchentlichen Treffen der Abteilung für Triebswerkakustik als auch an den wöchentlichen Treffen des Instituts für Strömungsmechanik und Technische Akustik (ISTA - Professor Paschereit) und dem vom Institut veranstalteten Seminar teil. Der Kontakt zum Institut für Antriebstechnik wird durch regelmäßige Besuche und Treffen gepflegt. Dieser Kontakt ist grundlegend für den Austausch an Materialien, Daten und vor allem an Wissen.

Promotion von jungen Wissenschaftlern

Für ihre berufliche Weiterqualifikation sollten die Mitglieder der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe wenigstens eine Vorlesung pro Semester besuchen, jährlich an einem einwöchigen Fortbildungskurs und außerdem am DLR Ausbildungsprogramm teilnehmen. Es wird weiterhin das Ziel verfolgt, den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeit auf nationalen und internationalen Konferenzen zu präsentieren und in rezensierten Zeitschriften zu veröffentlichen. Als Anreiz für einen erfolgreichen Abschluss der Doktorarbeit wird ein ungefähr dreimonatiger Auslandsaufenthalt angeboten. Falls möglich sollte der Gruppenleiter nicht nur als Betreuer für die Doktoranden, sondern auch als Doktorvater dienen. Hierzu beabsichtigt die TU Berlin, ihr Hochschulgesetz zu ändern und den Gruppenleitern dieses Recht zu erteilen.

URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/at/desktopdefault.aspx/tabid-1580/2181_read-3662/