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Quantitative 2D-Laserdiagnostik in Strömungen und Verbrennungen unter Atmosphären- und Hochdruckbedingungen
Messung planarer LIF aus einem Eindüsensektor unter Hochdruck
Planares LIF (PLIF) steht für ein Messverfahren zur berührungslosen Untersuchung von Strömungen und Verbrennungen. Gepulstes, ultraviolettes Laserlicht wird zu einem Laserlichtband geformt und in die Messumgebung (Flamme, 2 Phasen-Strömung...) fokussiert. Das Probenvolumen besteht aus einem definierten Abschnitt des Laserlichtbandes in der Messumgebung. Dieser Abschnitt wird mit einer intensivierten CCD-Kamera detektiert und als ortsauflösendes Bild (zweidimensionales Datenfeld) zur weiteren Datenbearbeitung im Computer abgespeichert. Die Zeitauflösung einer Einzelpulsmessung wird durch die Pulsdauer des Laserlichtes von wenigen Nanosekunden realisiert.
Durch die elastische Streuung von Laserlicht beliebiger Wellenlänge an Tropfen (Mie-Streuung) kann deren Verteilung in einer räumlichen Ebene (Detektionsauschnitt des Laserlichtbandes) im Lasereinzelpuls vermessen werden. Für den flächigen Nachweis diskreter Spezies wird die Anregungs- und Detektionswellenlänge bezüglich der Absorptions- und Emissionseigenschaften der Spezies selektiert.
Kontakt
Dr.rer.nat. Johannes Heinze
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Antriebstechnik
,
Triebwerksmesstechnik
Köln
Tel.: +49 2203 601-2221
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