Atmosphärische Spraymessstrecke



Die Messstrecke ist integrierter Bestandteil des Atmosphärischen Sprayprüfstandes APZ und wurde konzipiert, um Luftstromzerstäuber für die schadstoffarme Verbrennung zu untersuchen. Bei den Brennern handelt es sich um Eigenentwicklungen und um Brenner von Industriepartnern. Die Betriebsbedingungen (atmosphärischer Druck) unterscheiden sich deutlich von denen einer realen Gasturbinenbrennkammer. Durch seine Variabilität eignet sich die Messstrecke besonders für die ersten Untersuchungen neu entwickelter Brenner. Am Anfang des Entwicklungsprozesses werden die einzelnen Komponenten eines Brenners vielfach modifiziert und überarbeitet. Dabei ist es wichtig, die Auswirkungen in Parametervariationen schnell und kostengünstig ermitteln zu können. Erst mit einem so optimierten Brenner werden dann Untersuchungen bei realistischen Betriebsbedingungen durchgeführt.

Spraykegel mit Lichtschnitt und 3D-PDA

Arbeitsbedingungen der Messstrecke:

 Druck (atmosphärisch)  1 bar
 Maximaler Luftmassenstrom  120 g/s

Optische Messtechniken

  • Laser Doppler Anemometer (LDA)
  • Phasen Doppler Anemometer (PDA)
  • Sprayvisualisierung mittels Lichtschnitt (Mie-Streuung)

Nicht optische Messtechniken

  • Hitzdrahtsonde
  • Drallzahlmessgerät

Contact
Stefan Freitag
German Aerospace Center

Institute of Propulsion Technology
, Brennkammer
Tel: +49 2203 601 2572

E-Mail: Stefan.Freitag@dlr.de
URL for this article
http://www.dlr.de/at/en/desktopdefault.aspx/tabid-1533/2440_read-3805/