Bei der aktiven Lärmminderung wird das störende Geräusch durch ein von sekundären Schallquellen erzeugtes gegenphasiges Schallfeld kompensiert: Der vom Triebwerk abgestrahlte Schall (rote Welle im Bild) wird zu jeder Zeit von Mikrofonen registriert. Ein elektronischer Regler berechnet aus den Mikrofonsignalen den zur Auslöschung notwendigen Gegenschall (grüne Welle) und steuert, z.B. Lautsprecher als Gegenschallquellen mit den dazu notwendigen Signalen an.
Durch Anwendung dieser Technik verspricht man sich größere Pegelminderungen auf kurzem Raum als durch herkömmliche passive Absorber.
Projekte
Die Abteilung Triebwerksakustik ist an verschiedenen national und durch die EU gefördeten Forschungsvorhaben zur aktiven Lärmminderung beteiligt: Turbotech II (AG Turbo), Leiser Flugverkehr, Sfb 557 TU Berlin, NASGeT (LuFo III), RESOUND, Ranntac, SILENCER
Schoollab
Im DLR_School_Lab in Köln-Porz können Schüler selbst im Experiment den unangenehmen Pfeifton eines Ventilator mit Hilfe eines Lautsprechers auslöschen.
Literatur