Die digitale Hochgeschwindigkeitskamera dient der detaillierten Untersuchung von Crash- und Impact-Vorgängen. Über die Viewer-Software können alle Kameraeinstellungen live überprüft werden. |
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Das Institut ist mit zwei digitalen Hochgeschwindigkeitskameras mit synchroner Messdatenspeicherung ausgestattet. Der Kameratyp Photron Ultima Fastcam APX-RS 250k ist mit einem 10-bit mono- CCD- Sensor ausgerüstet und kann bis 3000 Bilder/Sekunde bei einer maximalen Bildgröße von 1024x1024 Pixel arbeiten. Generell sind Frequenzen zwischen 50 und 250000 Bilder/Sekunde wählbar, wobei die Auflösung in Blöcken von 128x16 Pixel (horizontal x vertikal) einstellbar ist. Bei einer für HVI typischen Bildfrequenz von 20000 ergibt sich eine Auflösung von 512 x 256 Pixeln. Die Aufnahmezeit beträgt dann 1.1 Sekunden.
Das Kamerasystem ist sehr lichtstark, so dass für die Beleuchtung meist eine normale Filmleuchte ausreichend ist. Durch die „Live Aufnahme“ - alle Einstellungen am angeschlossenen Laptop (z. B. Helligkeit) werden auch bei der Filmaufnahme übernommen - wird die Bedienung stark erleichtert.
In die Kamera ist ein 4-Kanal-Transientenrekorder integriert. Die Daten können über den Multi-Channel Data Logger mit 2 bzw. 4 analogen und bis zu 6 digitalen Eingänge eingelesen werden. Der A/D-Wandler können besitzt eine 11 bit Auflösung, die Eingangs-Impedanz beträgt 100 kΩ.
In einer Einheit mit einem Laptop und der Steuerungssoftware Photron FASTCAM Viewer können alle Einstellung interaktiv und direkt überprüfbar gemacht werden. Die Software kann ohne Kamera als Viewer verwendet werden und unterstützt die Bildformate bmp, tif, jpg, png und raw sowie das Videoformat avi. Wird der in die Kamera integrierte Transientenrekorder verwendet, so können in der Viewer-Software Bild und Daten synchron analysiert werden.