Anlagen

Computertomographie (CT)



CT-Großanlage v|tome|x L450

Am Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung gehen im Herbst 2007 zwei CT-Anlagen in Betrieb, die unabhängig voneinander arbeiten können und sich in idealer Weise ergänzen:

Die CT-Großanlage "v|tome|x L450" erlaubt die dreidimensionale Untersuchung komplex geformter Bauteile und großer struktureller Baugruppen. Objekte von bis zu 2 m Durchmesser können damit untersucht und vermessen werden. Die Großanlage enthält zwei Röntgenröhren verschiedener Bauart. Die 450 kV (Minifokus-) Röntgenröhre ermöglicht mit ihrer hohen Leistung die Durchstrahlung massiver Metallbauteile, so dass z.B. auch schwere Gussteile eines Motorblocks durchstrahlt und untersucht werden können. Demgegenüber bietet die 240 kV (Mikrofokus-) Röntgenröhre die Möglichkeit komplexe Bauteilgruppen aus Leichtmetall-, Kunst- oder Faserverbundwerkstoffen mit einer Auflösung von bis zu 5 µm auf ihre innere Struktur und eventuelle Fehlstellen hin zu untersuchen.
Für eine detaillierte, zerstörungsfreie Untersuchung an kleinsten elektronischen Bauteilen und Materialproben steht das "Nanotom" zur Verfügung. Diese CT-Anlage ist für die hochaufgelöste 3D-Untersuchung in besonderer Weise geeignet und bietet durch die besondere Bauweise der Durchstrahlungs-Röntgenröhre mit ihrem extrem kleinen Brennfleck, die Möglichkeit, auch noch bei sehr hohen Vergrößerungen ein scharfes Abbild vom Inneren des zu untersuchenden Werkstoffs zu erzeugen.

Einige technische Daten zu beiden CT-Systemen

CT-Großanlage – v|tome|x L450          
Röntgenröhren:   240 kV Mikrofokus bzw. 450 kV Minifokus
Flächendetektor:  2048 x 2048 Pixel à 0,2 mm (16 Bit)
Max. Voxel-Auflösung:  ca. 5 µm
Erfassbarer Bauteilbereich (3D-CT): 

Ø = 800 mm, H = 1000 mm

Max. Bauteilgröße:    ca. 1000 x 1500 mm (B x H)
Max. Bauteilgewicht:   100 kg
Hersteller:   Phoenix x-ray

Hochauflösende CT-Anlage – Nanotom
Röntgenröhre:    180 kV high power nanofocus™
Flächendetektor:     2300 x 2300 Pixel à 0,05 mm (12 Bit)      
Max. Voxel-Auflösung:  ca. 2 µm
Min. Brennfleckdurchmesser:  0,9 µm
Max. Probendurchmesser:  ca. 100 mm
Max. Bauteilgewicht:    1 kg
Hersteller: Phoenix x-ray
 


Kontakt
Raouf Jemmali
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung

Tel: +49 711 6862-453

Fax: +49 711 6862-227

E-Mail: Raouf.Jemmali@dlr.de
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