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Beschussanlage



 Mündung von 2 Gaskanonen in die Beschusskammer, die obere mit 200 mm Kaliber zielt auf eine Konzeptstruktur für einen zukünftigen Flugzeugrumpf
zum Bild Mündung von 2 Gaskanonen in die Beschusskammer, die obere mit 200 mm Kaliber zielt auf eine Konzeptstruktur für einen zukünftigen Flugzeugrumpf
Zur Durchführung von Versuchen mit Hochgeschwindigkeitsaufprall (HVI, High Velocity Impact) hat das Institut eine Beschussanlage mit 3 Gaskanonen installiert. Die Gaskanonen für diese Versuche sind mit einem Kaliber von 32/25 mm, 60 mm und 200 mm ausgestattet. Mit der modernen Beschussanlage können bei Betrieb mit Luft Projektile von unter 1 g bis zu 2.5 kg Masse auf Geschwindigkeiten bis maximal 300 m/s beschleunigt werden. Für besondere Aufgaben können auch andere Gase eingesetzt werden, z.B. Helium. Damit können praktisch alle Impact-Szenarien für die Zivilluftfahrt, beispielsweise aber auch für Hochgeschwindigkeitszüge dargestellt werden: das Projektil-Spektrum umfasst

  • Metal-, Stein- oder Beton-Teile auf Landebahnen
  • Reifen- und Radfragmente
  • Hagel
  • Vogelschlag (realisiert durch künstliche Vögel)
  • Bahn-Normgeschosse

Es wurden aber auch bereits Versuche für Schienen- und Straßenfahrzeuge durchgeführt, bei denen üblicherweise der Steinschlag durch mehrere 100g schwere Projektile dominierend ist.
Die für die verschiedenen Projektile notwendigen Sabots (Projektilträger) werden angepasst an die Aufgabe in unterschiedlichen Techniken im Institut hergestellt. Neben der Messung der erreichten Projektilgeschwindigkeit kann der Aufprallvorgang mit analogen oder digitalen Hochgeschwindigkeitskameras  aufgezeichnet werden. Synchron dazu können bei Bedarf weitere Daten von Dehnmessstreifen oder Kraftmessdosen aufgenommen werden.


Kontakt
Albert Reiter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung

Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-216

Fax: +49 711 6862-227

Harald Kraft
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung

Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-698

Fax: +49 711 6862-227

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