Das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung begann vor fast 20 Jahren mit der verfahrenstechnischen Entwicklung von CMC Werkstoffen (Geramic Matrix Composites) für Thermalschutzstrukturen von wiederverwendbaren Raumfahrzeugen. Die Herstellung dieser sogenannten C/C-SiC Werkstoffe und Bauteile erfolgt über den, ebenfalls vom Institut entwickelten, LSI-Prozess (Liquid Silicon Infiltration). Im Vergleich zu den herkömmlichen CMC-Herstellverfahren wie CVI (Chemical Vapour Infiltration) und LPI (Liquid Polymer Infiltration) bietet der LSI-Prozess sowohl technologische als auch wirtschaftliche Vorteile, die den industriellen Einsatz von CMC-Bauteilen auch außerhalb der Luft- und Raumfahrt möglich machen. Ein Beispiel hierfür sind keramische Bremsscheiben für PkW, an deren Entwicklung das DLR maßgeblich beteiligt war, und die derzeit von mehreren PkW-Herstellern in Sport- und Oberklassenfahrzeugen eingesetzt werden.
Im Rahmen von DLR-internen und öffentlich geförderten Verbundprojekten sowie bilateralen Projekten mit der Industrie wurde eine Vielzahl von innovativen C/C-SiC Bauteilen erfolgreich entwickelt und lizenziert. So führte beispielsweise die Kooperation mit der Fa. Schindler Elevator Ltd. zur Markteinführung einer neuen Hochleistungsbremse für Aufzüge.
Umfangreiche Erfahrungen liegen vor in den Bereichen:
Die aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von CMC-Technologie und Strukturbauteilen und umfasst: