Aber wie kann man diese gewonnene Bildinformation nun auswerten und bildtechnisch so weiterverarbeiten, dass quantitative darstellbare Informationen daraus werden?
In erster Linie bietet sich hierzu die Möglichkeit, die Objekte in ebenen Schnitten und dreidimensionalen Ansichten geometrisch zu vermessen und mit den Sollgeometrien zu vergleichen. Entsprechende Software bietet hierfür sogar die Möglichkeit, räumliche Flächen oder Volumendaten als Punktwolken zu extrahieren und in CAD-kompatible Formate umzuwandeln, so dass eine präzise geometrische Vermessung möglich wird. Darüber hinaus können auf der Basis von CT-Aufnahmen von mechanisch verformten Strukturen räumliche Vernetzungsgitter für die numerische Simulationen mittels FEM-Berechnung modelliert werden.
Weitere spezielle Software zielt darauf ab, die dreidimensionale Bildinformation aus CT-Messungen für eine weitergehende bildtechnische Verarbeitung nutzbar zu machen, so dass z.B. Porenverteilungen und Faservolumengehalte bestimmt werden können oder statistische Aussagen über Faserverteilung und -vorzugsrichtung an filzartigen Mikrostrukturen möglich sind.