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AeroLight



 Ansicht der drei Scheibensegmente des Rotors
zum Bild Ansicht der drei Scheibensegmente des Rotors

AeroLight ist ein multidisziplinäres DLR-Projekt der Institute für Antriebstechnik (AT), Aeroelastik (AE), Bauweisen- und Konstruktionsforschung (BK), Werkstoffforschung (WF) und dem Systemhaus Technik (SHT) mit dem Ziel, eine hoch belastete Verdichterstufe, bestehend aus Rotor und Tandemstator, unter Verwendung neuer Technologien auszulegen, zu bauen und anschließend in ein Testrig zu integrieren. Die Leistungsfähigkeit des Verdichters ist dabei gegenüber existierenden einstufigen Konfigurationen deutlich erhöht, was vor allem durch die Bündelung der Kompetenzen der beteiligten Institute ermöglicht wurde.

Das Wort AeroLight steht für die Symbiose aus Aerodynamik und Leichtbau und soll den interdisziplinären Kerngedanken des Projektes zum Ausdruck bringen. Kennzeichen dafür ist die Technologieentwicklung sowohl auf aerodynamischem, werkstofftechnischem und strukturellem Gebiet als auch durch Interaktion dieser Bereiche.

Kernstück des Projektes ist ein Verdichterrotor neuartiger Bauweise, der auf Grund seiner komplexen Geometrie aus einzeln gefertigten Segmenten in einem abschließenden Fügeprozess zusammengesetzt wird. An diesem Versuchsrotor sollen neue Optimierungsverfahren erprobt sowie neue werkstofftechnische, aero-thermodynamische, aeroelastische, festigkeitsmechanische und konstruktive Lösungsansätze untersucht und bewertet werden.

 Rotor (mit stabilisierendem Außenring) nach dem Fügeverfahren
zum Bild Rotor (mit stabilisierendem Außenring) nach dem Fügeverfahren

Durch die gezielte Zusammenarbeit mit den Partnern relevanter Disziplinen können komplexe technische Problemstellungen entlang der gesamten Prozesskette bearbeitet und gelöst werden.. Ferner konnte ein externer Industriepartner, welcher teilweise direkt an den Arbeitspaketen beteiligt ist, für die Mitarbeit in Form von Verifikation und Begutachtung sowie  Unterstützung im Auslegungs- und Herstellungsprozess gewonnen werden.
Um die prognostizierte Leistungsfähigkeit an Hand gemessener Kennfelddaten zu überprüfen und um die erzielten Ergebnisse in die Praxis zu überführen, ist ein abschließender Demonstrationslauf des Rotors auf dem Verdichterprüfstand M2VP in Köln vorgesehen.

Nach Abschluss des Projektes steht die Durchführung von Experimenten an, welche auf Grund der anvisierten Leistungsdichte einzigartige Messergebnisse liefern können.

AeroLight liefert damit einen Beitrag zu den strategischen Kernkompetenzen des DLR und dient der Etablierung des DLR als unabhängige Forschungsgruppierung für Triebwerksverdichter. Ferner soll durch den Testrigaufbau die Systemkompetenz für Triebwerkskomponenten nachgewiesen werden.


Contact
Dr.-Ing. Wolfgang Dudenhausen
German Aerospace Center

Institute of Structures and Design 

Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-433

Fax: +49 711 6862-227

Paul-Benjamin Ebel
German Aerospace Center

Institute of Structures and Design 
, 43511
Tel.: +49 711 6862-614

Fax: +49 711 6862-227

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