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Raumfahrt | 22. Juni 2018 | von Jan Wörner

Von der Wüste auf den Mars 4: Minen - Von Kupfer und Lithium

Minenarbeitercamp - abendliche Straßenromantik
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Ein Mienenarbeitercamp in der abendlichen chilenischen Sonne.

Im März war Felix Fuchs, Doktorand am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, mit einem Forscherteam in der Atacama-Wüste unterwegs. Dort führte er mikrobielle Versuche anhand von Bodenproben durch. Die Expedition in die Atacama-Wüste wurde von Wissenschaftlern der Leibniz Universität in Hannover geleitet. Mit den gesammelten Ergebnissen der Expedition können ökologische Zusammenhänge von Leben unter extremen Umwelteinflüssen analysiert und bewertet werden. weiterlesen

Raumfahrt | 22. Juni 2018 | von Jan Oliver Löfken

Mission horizons - die ersten zwei Wochen

Quelle: ESA/NASA
Sonnenaufgang - gesehen von der ISS, fotografiert von Alexander Gerst während der horizons-Mission.

Seit knapp zwei Wochen läuft die "horizons"-Mission. Alexander Gerst ist am 8. Juni sicher an der ISS angekommen, hat am 12. Juni seine erste Pressekonferenz aus 400 Kilometern Höhe gegeben und am 14. Juni bei einem Außenbordeinsatz assistiert. Routiniert arbeitet der 42-jährige deutsche ESA-Astronaut jetzt an seinem wissenschaftlichen Experimente-Programm im europäischen Columbus-Modul. DLR-Missionsleiter Volker Schmid blickt auf zwei ereignisreiche Wochen zurück. weiterlesen

Raumfahrt | 15. Juni 2018

Bald am Ziel: Hayabusa2 und Asteroidenlander MASCOT nähern sich Ryugu

Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Die Raumsonde Hayabusa2 der japanischen Raumfahrtagentur JAXA und mit ihr der MASCOT-Lander, entwickelt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der französischen Raumfahrtagentur CNES, reisen seit Dezember 2013 gemeinsam durchs All.

Nun sind sie kurz davor, ihr Ziel, den Asteroiden Ryugu, zu erreichen. Am 14. Juni 2018 betrug die Entfernung zu ihm weniger als 770 Kilometer. Das Raumschiff nähert sich Ryugu mit einer Geschwindigkeit von 2,1 Metern pro Sekunde. weiterlesen

Raumfahrt | 14. Juni 2018 | von Felix Fuchs

Von der Wüste auf den Mars 3: Der Nationalpark Pan de Azúcar

Pan de Azucar
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Einer der Bewohner des Nationalparks Pan de Azúcar.

Im März war Felix Fuchs, Doktorand am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, mit einem Forscherteam in der Atacama-Wüste unterwegs. Dort führte er mikrobielle Versuche anhand von Bodenproben durch. Die Expedition in die Atacama-Wüste wurde von Wissenschaftlern der Leibniz Universität in Hannover geleitet. Mit den gesammelten Ergebnissen der Expedition können ökologische Zusammenhänge von Leben unter extremen Umwelteinflüssen analysiert und bewertet werden. weiterlesen

Raumfahrt | 13. Juni 2018 | von Jan Oliver Löfken

Leben und Forschen auf 7000 Meter: die "MyoCardioGen"-Studie des DLR - Teil 2

Quelle: Nancy Hansen
Ralf Dujmovits bei der Blutanalyse im envihab, die alle paar Tage durchgeführt wird.

Seit dem 15. Mai sind die Profibergsteiger Ralf Dujmovits und Nancy Hansen nun schon Probanden der Studie "MyoCardioGen" im DLR. Für die beiden bedeutet dies: Leben unter extremem Sauerstoffmangel, denn so – das ist die Annahme der Studienärzte – könnte das Herz dazu angeregt werden, seine Funktion zu verbessern. Ein solches Ergebnis könnte in Zukunft wiederum Herzpatienten als Therapieansatz zu Gute kommen. weiterlesen

Raumfahrt | 12. Juni 2018 | von Felix Fuchs

Von der Wüste auf den Mars 2: Die Expeditionsgruppe

4000m Höhe erreicht
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Nach langer Anreise auf über 4000 Metern angekommen.

Im März war Felix Fuchs, Doktorand am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, mit einem Forscherteam in der Atacama-Wüste unterwegs. Dort führte er mikrobielle Versuche anhand von Bodenproben durch. Die Expedition in die Atacama-Wüste wurde von Wissenschaftlern der Leibniz Universität in Hannover geleitet. Mit den gesammelten Ergebnissen der Expedition können ökologische Zusammenhänge von Leben unter extremen Umwelteinflüssen analysiert und bewertet werden. weiterlesen

Raumfahrt | 30. Mai 2018 | von Ralf Dujmovits

Leben und Forschen auf 7000 Meter: die "MyoCardioGen"-Studie des DLR - Teil 1

Quelle: © Ralf Dujmovits
Während die Probanden der sauerstoffarmen Luft ausgesetzt sind, betreten die Ärzte des DLR das Wohnmodul der beiden nur mit einer Sauerstoffversorgung über eine Maske.

7000 Meter hohe Berge sind nur in Asien zu finden. Die Luft dort oben ist dünn, es ist extrem kalt, oft stürmisch und es gibt reichlich Schnee. Schlechte Voraussetzungen, um Herzforschung zu betreiben. Etwas einfacher ist dies auf einer Höhe von nur 53 Metern über dem Meeresspiegel: Die Forschungsanlage :envihab des DLR in Köln verfügt über ein Labor-Modul, in dem Experimente unter veränderten atmosphärischen Bedingungen durchgeführt werden können. Für die Studie "MyoCardioGen" wird dort schrittweise - über fünf Wochen hinweg - ein Sauerstoffdruck von 7000 Meter zu simulieren. Alle anderen Härten der Höhe werden dabei ausgeschlossen. Die Mediziner des DLR und verschiedener Partner wollen so einen möglichen Nutzen von Sauerstoffmangel für die Zellteilung des Herzen erforschen. weiterlesen

Raumfahrt | 24. Mai 2018 | von Fabian Walker

Video: Trailer zur Mission horizons von Alexander Gerst

Das Logo der Mission horizons des ESA-Astronauten Alexander Gerst
Das Logo der Mission Horizons von Alexander Gerst
Quelle: ESA/Steinbeis Beratungszentrum/Hochschule Darmstadt
"Horizonte stehen für mich für das Unbekannte." Alexander Gerst über seine Mission horizons.

Völlig losgelöst
von der Erde
schwebt das Raumschiff
völlig schwerelos…

Der 80er-Klassiker „Major Tom (völlig losgelöst)“ von Peter Schilling bringt den ESA-Astronauten Alexander Gerst in unserem Trailer auf die Internationale Raumstation ISS. weiterlesen

Raumfahrt | 16. April 2018 | von Fabian Walker

Video: Tierbeobachtung aus dem All - ICARUS

Ein Kamel in Baikonur
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Bei dem Raketenstart von ICARUS an Bord einer Sojus-Rakete in Baikonur gab es auch tierische Zuschauer.

Mit dem Projekt ICARUS möchten wir Wanderbewegungen von Tieren erforschen. Hierzu werden Tiere mit einem kleinen, nur 5 Gramm leichten Sender ausgestattet. Eine Antenne auf der International Raumstation ISS soll die Signale dieser Tags empfangen, sodass wir verstehen können, wie Tiere sich weltweit bewegen. So können wir die genaue Lage der Tiere bestimmen sowie Beschleunigung, Temperatur und Feuchtigkeit messen. weiterlesen

Raumfahrt | 29. März 2018 | von Felix Fuchs

Von der Wüste auf den Mars 1: Suche nach Leben in der Atacama-Wüste

Atacama Airport
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Angekommen: Der Flughafen Desierto de Atacama, auch Flughafen Copiapó, in der Region Atacama in Chile.

Der Mensch beschäftigt sich schon lange mit der Frage wo er herkommt und wie das Leben ursprünglich entstanden ist. Aus der Sicht der Evolutions- und Astrobiologie ist es wahrscheinlich, dass erstes Leben auf unserem Planeten durch Mikroorganismen entstanden ist. Heute kann man immer noch auf Verwandte des ursprünglichen Lebens treffen, meistens in Form von Mikroorganismen. Zum Teil weisen diese Eigenschaften auf, welche sie vor Millionen von Jahren entwickelt haben: Beispielsweise eine enorme Strahlenresistenz, die heute aufgrund unserer Erd-Atmosphäre nicht gebraucht wird, oder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Lebensräumen, in denen es fast kein Wasser oder organische Materie gibt. Auf der Erde gibt es nur noch sehr wenige dieser lebensfeindlichen Orte, die von Menschen unberührt sind. Die Atacama-Wüste im Norden von Chile bietet die einzigartige Möglichkeit, nach mikrobiellem Leben unter extremen Bedingungen zu suchen. Im Regenschatten der Anden mit Niederschlägen von weniger als einem Millimeter pro Jahr können nur die widerstandfähigsten Mikroorganismen überleben. weiterlesen