Der lange Weg zurück nach Norden - Teil 11

24.02.2016 | von Ernst Hauber

Am 11. Februar begann der letzte Teil unserer antarktischen Expedition. Gemeinsam mit uns und unseren Kollegen war auch ein Großteil der italienischen Wissenschaftler und Techniker der Mario Zucchelli-Station wieder an Bord der Italica gegangen. Der Rest der Mannschaft wurde über die amerikanische McMurdo-Station ausgeflogen, da die Mario Zucchelli-Station in wenigen Tagen schließt. weiterlesen

Abschied von der Mario Zucchelli-Station, Datenauswertung und Ozeanographie - Teil 10

16.02.2016 | von Nicole Schmitz

Es ist Freitag, der 12. Februar 2016. Ich sitze in meiner Kabine auf der "Italica", die ich mit drei Kolleginnen teile: der Geologin Tina, der Geophysikerin Antonia und der Expeditionsärztin Ulrike. Es ist 14 Uhr nachmittags, wir haben gerade gegessen, vor unserem Bullauge treiben die Eisschollen vorbei, und wir vier sind alle damit beschäftigt, unsere Daten zu analysieren und erste Zusammenfassungen unserer Ergebnisse aufzuschreiben. weiterlesen

Besuch der Gondwana-Station, letzte Untersuchungen und wehmütiger Abschied - Teil 9

10.02.2016 | von Jean-Pierre Paul de Vera

Ein noch unbekanntes Terrain war für uns (d.h. für Ernst und Nicole, weniger für mich) die von der italienischen Mario Zucchelli Station aus sichtbare deutsche Gondwana-Station und ihre Umgebung am anderen Ende der Terra Nova-Bucht. weiterlesen

Flechten, Bakterien und eine Herausforderung für die Mars-Kamera - Teil 8

03.02.2016 | von Jean-Pierre Paul de Vera

Nachdem wir den letzten Schneesturm in unseren Zelten heil überstanden hatten, war erst einmal Geduld bei allen Beteiligten angesagt. Unser Camp besteht aus 21 Insassen, die alle unterschiedliche wissenschaftliche Interessen und weit verteilte Arbeitsgebiete hier in North Victoria Land haben. weiterlesen

Muren in der Antarktis: Terrestrische Analoge für "Gullies" auf dem Mars - Teil 7

26.01.2016 | von Ernst Hauber

Wie schnell sich die Situation doch ändern kann: Gestern noch ein herrlicher Tag mit strahlendem Sonnenschein und "warmen" Temperaturen, bei denen man stundenlang ohne Handschuhe arbeiten konnte, und heute (21. Januar) ein Schneesturm, der die Sicht auf wenige Meter begrenzt und das gesamte Team in die Zelte zwingt... Eine gute Gelegenheit also, um unsere Arbeiten der letzten Tage Revue passieren zu lassen. weiterlesen

Antarktis-Karte

Frostmusterböden und Panoramaaufnahmen mit der Marskamera - Teil 6

20.01.2016 | von Ernst Hauber

Nach einer ersten Erkundung der Helliwell Hills hatten wir in den letzten Tagen ausgiebig Gelegenheit, die Umgebung des Lagers weiter zu untersuchen. Das Wetter war ideal dafür, denn wir hatten wenig Wind, viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen. weiterlesen

Forschen unter extremen Bedingungen - Teil 5

12.01.2016 | von Nicole Schmitz

Es ist Sonntag, der 10. Januar 2016, 15:30 Uhr, und wir sitzen gerade im warmen Küchen- und Arbeitszelt im Helliwell Hills-Camp, mittlerweile auch scherzhaft "Helliwell Hell" genannt. Draußen tobt seit heute Nacht ein Schneesturm mit Windstärken von bis zu 60 Knoten. Der Wind pfeift um unser Zelt, rüttelt an den Zeltwänden, und treibt immer wieder Schnee durch sämtliche Ritzen. weiterlesen

Wir betreten den antarktischen Kontinent - Teil 4

10.01.2016 | von Nicole Schmitz

Nach zwölf Tagen auf See und weiteren drei Tagen auf dem Schiff konnten wir pünktlich zu Neujahr am 1. Januar 2016 endlich den antarktischen Kontinent betreten. Im Moment genießen wir die Gastfreundschaft unserer italienischen Kollegen in der Mario Zucchelli-Station in der Terra Nova-Bucht, während wir auf gutes Flugwetter warten, um unsere Reise in Richtung der Helliwell Hills fortsetzen zu können. weiterlesen

Angekommen: Wir sind in der Antarktis - Teil 3

09.01.2016 | von Ernst Hauber

Am 29. Dezember 2015 sind wir endlich angekommen! Es hat 13 Tage gedauert, bis wir von Neuseeland an die Küste der Antarktis gekommen sind. Das Schiff musste durch einige Gürtel von Eisbergen hindurch manövriert werden, was eine sehr heikle Angelegenheit war (und das ist noch vorsichtig ausgedrückt!). Aber wir haben dabei auch Wale gesehen, Seelöwen, Seeleoparden, Pinguine ... das war eine echte Schau! weiterlesen

Robben, ein Seeleopard und ein Polarvogel

Die Reise in die Antarktis - Teil 2

08.01.2016 | von Jean-Pierre Paul de Vera

Unsere Schiffsanreise dauerte länger als gedacht. Leider trafen wir auf einen viele hundert Kilometer breiten Treibeis-Gürtel vor unserem Ziel, der "Terra Nova Bucht". Da unser Schiff, die "M/V Italica", kein Eisbrecher ist, sondern nur einen verstärkten Bug hat, erforderte die Fahrt durch das Treibeis höchste Konzentration und großen Einsatz der Schiffscrew. weiterlesen

Mitternachtssonne über dem Packeis

Expedition GANOVEX 11: Astrobiologie und Mars-analoge Studien in der Antarktis - Teil 1

07.01.2016 | von Jean-Pierre Paul de Vera

Obwohl das Eis in der Antarktis nahezu den gesamten Kontinent bedeckt, gibt es im ewigen Eis trotzdem Gebiete, die für die Planetenforschung von höchstem Interesse sind. Im Dezember 2015 sind drei DLR-Forscher in Richtung Südpol aufgebrochen, um für die internationale Planetenforschung noch unbekannte antarktische Gebiete zu erkunden und mit Strukturen auf dem Mars zu vergleichen. weiterlesen

Halbzeit auf dem Mars

Halbzeit auf dem Mars

17.06.2014

Die Zeit rast an einem vorbei - und ich bin nicht die Einzige im Habitat, die diese Erfahrung macht. Die ersten sieben Wochen sind wie im Flug vergangen. Langeweile ist dabei nie aufgekommen. Wir sind alle mit unseren persönlichen Projekten beschäftigt - und wenn dann mal doch ein bisschen Zeit übrig ist, müssen wir uns ja auch noch um das Habitat kümmern. weiterlesen

Die erste Woche im Marshabitat

14.04.2014

Bereits seit einer Woche bin ich auf dem Mars - aber es fühlt sich an, als wären wir erst gestern angekommen. Unsere "Landung" am Freitag, 28. März, war ziemlich turbulent: kurz vor Sonnenuntergang, bei strömendem Regen, starkem Wind und nur 10 Grad Celsius... Fast wie bei einem Sandsturm auf dem Mars. Wir luden unser gesamtes Gepäck aus und gaben den Journalisten von der Universität von Hawaii unsere letzten Interviews im Regen. "Viel Glück - wir sehen uns in vier Monaten", sagte Dr. Binsted, als sie unser Habitat verließ. Und unsere Mission begann! weiterlesen