Noch ein Kraftwerk in der Wüste: Atacama 1

Noch ein Kraftwerk in der Wüste: Atacama 1

14.10.2015 | von Dorothee Bürkle

250 Meter hoch ist der Turm des Solarkraftwerkes, das derzeit in der Region Segunda im Norden Chiles gebaut und 2018 ans Netz gehen wird. Mit einer Kapazität von 210 Megawatt wird Atacama 1 die größte Anlage in Südamerika werden. Über 10.000 Spiegel richten die Sonnenstrahlung auf den Receiver an der Spitze des Turmes. Der Wärmespeicher des Kraftwerks, zwei Tanks mit Flüssigsalz, ist so ausgelegt, dass die Anlage 17,5 Stunden Strom ohne Sonneneinstrahlung liefern kann. Atacama 1 ist eines der Solarkraftwerke, die auf der SolarPACES-Konferenz in Kapstadt vorgestellt werden. weiterlesen

Die Sonne über der Kalahari

Die Sonne über der Kalahari

13.10.2015 | von Dorothee Bürkle

Die Sonne scheint in der Kalahari, die sich auch über die Nördliche Kap Region in Südafrika erstreckt, fast immer. Die Region kommt auf 4000 Sonnenstunden und eine durchschnittliche Sonneneinstrahlung von bis zu 2800 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Spanien kommt höchstens auf einen Wert von 2300. Das Potenzial für Solarenergie ist also riesig und bislang kaum erschlossen. Südafrika nutzt vor allem Kohle zur Stromerzeugung (90 Prozent). weiterlesen

Energieeffizienz – Stiefkind der Energiewende

28.05.2014 | von Jan Oliver Löfken

Von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Windräder und Solarparks alleine reichen nicht aus, um den Klimawandel einzudämmen. Ohne das Einsparen von Energie lässt sich eine umfassende Energiewende nicht umsetzen. Genau an diesem Punkt hapert es derzeit in vielen Staaten der Europäischen Union. weiterlesen

Lastmanagement für ein stabileres Stromnetz

05.01.2014 | von Jan Oliver Löfken

Die Nachtspeicherheizung ist ein Relikt aus den 1960er Jahren und musste aus Gründen der Effizienz zu Recht den sparsameren Zentralheizungen weichen. Dennoch könnte die Idee, Strom zu - damals nächtlichen - Zeiten der Überproduktion abzunehmen, in Zeiten der Energiewende eine Renaissance erfahren. Lastmanagement nennt sich die Methode, den Bedarf der Stromverbraucher an die Erzeugung anzupassen. Und gerade mit einem wachsenden Anteil an Strom aus fluktuierend arbeitenden Kraftwerken wie Wind- und Solaranlagen drängen sich die Vorteile regelbarer Verbraucher für ein intelligentes Stromnetz auf. weiterlesen

Optionale oder verpflichtende Direktvermarktung für Erneuerbare Energien – wer profitiert wie?

19.12.2013 | von Marc Deissenroth

Wenn die Politik in den Energiemarkt eingreift, kann dies Auswirkungen haben, die im Vorfeld keiner bedacht hat. Mit dem Simulationsmodell AMIRIS verfügen wir am DLR-Institut für Technische Thermodynamik über ein Werkzeug, das solche Auswirkungen im Vorfeld aufzeigen kann. Mit diesem Werkzeug haben wir unter anderem untersucht, wie der Strommarkt reagiert, wenn die Direktvermarktung von Erneuerbaren Energien verpflichtend eingeführt würde. Die Ergebnisse zeigen, dass AMIRIS aktuelle Entscheidungsprozesse gut unterstützen kann. weiterlesen

Nicht nur die Kosten, auch den langfristigen Nutzen der Erneuerbaren Energien im Blick behalten!

15.03.2013 | von Ulrich Wagner

Umweltminister Peter Altmaier hat vergangene Woche für viel Aufsehen und Aufregung gesorgt, als er seine Kostenschätzung für die Energiewende in Höhe von 1000 Milliarden Euro der Öffentlichkeit präsentierte. Wie sollen wir diese Aussagen bewerten? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln?

20.12.2010 | von Jan Oliver Löfken

Zahlreiche Studien sagen für Deutschland voraus, dass bis 2050 ein sehr großer Teil des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden könnte. An dem Ausbau von Wind-, Wasser- und Solarkraftwerken hat auch das DLR einen bedeutenden Anteil. Doch welche konkreten Änderungen sind zu erwarten? DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Ulrich Wagner, gibt einen Ausblick in die Zukunft. weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Welcher Treibstoff ist der beste Energiespeicher?

03.09.2010 | von Jan Oliver Löfken

Ob Auto, Flugzeug oder Schiff – die Grundlage der Mobilität ist heute ohne Zweifel der Verbrennungsmotor. Kaum eine andere Erfindung mündete in über 100 Jahren Entwicklungszeit in so viele verschiedene Bauvarianten. Ein Grund für den technischen Erfolg der Diesel- und Ottomotoren liegt in der hohen Energiedichte der Treibstoffe. Wie groß ist nun tatsächlich die Speichereffizienz von Erdöltreibstoffen im Vergleich zu Wasserstoff oder Lithium-Ionen-Akkus? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Können Windräder auch auf dem offenen Meer schwimmen?

23.08.2010 | von Jan Oliver Löfken

Strom für 50.000 Haushalte können die zwölf Offshore-Windräder des Windparks "alpha ventus" 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum produzieren. Wie alle anderen Windparks in der Nordsee gründen die Anlagen auf einem festen Fundament im 30 bis 50 Meter tiefen Wasser. Doch nicht alle Küstenstaaten haben ein solch flaches Meer vor ihrer Haustür. Wäre es nicht sogar einfacher und günstiger, Windräder auf schwimmenden Plattformen zu installieren? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Gibt es ein Land, das schon heute nur mit Erneuerbaren Energien auskommt?

16.08.2010 | von Jan Oliver Löfken

Weltweit – von Europa über Amerika bis China – wird immer mehr Energie aus regenerativen Quellen genutzt. Vor allem in der Stromerzeugung schlägt sich dieser Trend nieder. So bauten in den vergangenen beiden Jahren die USA und die EU-Staaten mehr Kraftwerkskapazitäten auf der Basis von Wind, Wasser und Sonne auf als auf konventionellen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Uran. Schafft es dabei überhaupt schon ein Land, sich nur noch mit erneuerbarer Energie zu versorgen? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Liegt die Zukunft der Windkraft auf dem offenen Meer?

26.04.2010 | von Jan Oliver Löfken

Im Januar 2010 drehten sich allein in Deutschland Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Knapp acht Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs kann so klimaneutral gedeckt werden. Da die windstarken Flächen an Land beschränkt sind, drängen große und kleine Stromerzeuger nun auf das offene Meer. Doch sind Offshore-Windparks tatsächlich viel effizienter? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Wie viel Strom steckt in der Meeresströmung?

21.04.2010 | von Jan Oliver Löfken

Aus der Kraft der Gezeiten wird seit Jahrzehnten Strom gewonnen. Gigantische Anlagen können so den Strombedarf von ganzen Städten decken. Aber nicht nur Ebbe und Flut bewegen die Wassermassen der Ozeane. Auch in den Meeresströmungen wirken rund um den Globus enorme Kräfte. Lohnt es sich, diese Quelle anzuzapfen? weiterlesen

Energie-Frage der Woche: Wie kommt der Strom übers Meer?

06.04.2010 | von Jan Oliver Löfken

Zwei Trends zeichnen sich für die regenerative Stromversorgung der Zukunft ab. Zum einen werden lokale Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen mehr Elektrizität für kleine Siedlungen oder alleinstehende Häuser produzieren. Zum anderen könnten große Strommengen aus Solarkraftwerken in Wüsten oder von ausgedehnten Windparks im Meer über weite Strecken zu eng besiedelten Ballungszentren geleitet werden. Aber wie kann der Strom mit geringen Verlusten über große Distanzen transportiert werden? weiterlesen