Video: Die fliegende Sternwarte SOFIA

15.02.2017 | von Fabian Walker

Wie funktioniert die fliegende Sternwarte SOFIA? Was ist Infrarot-Astronomie? Wie unterscheidet sich SOFIA von anderen Weltraumobservatorien und wie läuft ein typischer Flugtag ab? weiterlesen

Trailer: Die fliegende Sternwarte SOFIA

24.01.2017 | von Fabian Walker

Der tiefe Blick ins Weltall beginnt im US-amerikanischen Palmdale, etwa 60 Kilometer nördlich von Los Angeles. Von hier aus startet an vier Tagen in der Woche das fliegende Infrarot-Observatorium SOFIA in den Nachthimmel. Bei Anbruch der Dämmerung beginnt für die beteiligten Crewmitglieder die Arbeit: SOFIA hebt zum zehnstündigen Wissenschaftsflug quer über die USA ab, in etwa 12 bis 14 Kilometern Höhe. In der Stratosphäre öffnet sich dann eine Luke im Heck der umgebauten Boeing 747 SP und die Wissenschaftler haben über das 2,7 Meter-Teleskop freie Sicht in den Himmel. weiterlesen

Flug Nr. 200 von SOFIA

17.04.2015 | von Heinz-Theo Hammes

In der Nacht vom 12. auf den 13. März 2015 konnte ich auf dem Flug Nr. 200 von SOFIA mitfliegen. Es war gleichzeitig der zweite Flug der neuen Beobachtungs-Kampagne mit dem Wissenschafts-Instrument FIFI-LS der Universität Stuttgart . Ich war allerdings weniger an der Wissenschaft interessiert sondern daran, wie sich SOFIA nach der langen Überholung auf der Lufthansa-Flugwerft in Hamburg "anfühlt". Als Teil der Überholung waren Klimaanlage und Kabinenverkleidung nahezu komplett erneuert worden. weiterlesen

Maximale Bedeckung der Sonne am 20. März 2015

SoFi 2015 - Geht das auch schärfer?

26.03.2015 | von Rolf Hempel

Am 20. März 2015 war die Erwartung groß: In einem schmalen Streifen über dem Nordatlantik sollte der Mond die Sonne total verfinstern. In Deutschland würden wir eine partielle Finsternis erleben können. So musste nur noch das Wetter mitspielen, und daran haperte es leider in weiten Teilen Westdeutschlands. Daher beschloss ich kurzfristig, mein Glück im Hochsauerland zu suchen. Auf der Fahrt nach Winterberg klarte kurz hinter Grafschaft der Himmel plötzlich auf. An einer Feldeinfahrt in 500 Metern Höhe fand ich den nahezu idealen Beobachtungsplatz. weiterlesen

Begegnung von Venus und Uranus am Abendhimmel

Enge Begegnung von Venus und Uranus am Abendhimmel

06.03.2015 | von Rolf Hempel

Am Abend des 4. März fand die in diesem Jahr engste Begegnung zweier Planeten statt: Von der Erde aus betrachtet zog die Venus sehr dicht am Uranus vorbei. weiterlesen

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Neue Herausforderungen für die runderneuerte Sternwarte

06.02.2015 | von Dietmar Lilienthal

Wartung hat etwas mit Warten zu tun. Kein Wunder also, dass die Wissenschaftler dem Abschluss des rund fünfmonatigen Heavy Maintenance Visit von SOFIA bei der Lufthansa Technik AG in Hamburg mit Ungeduld entgegensahen. Ich war gespannt darauf, inwieweit sich der Wissenschaftsbetrieb mit dem runderneuerten Flugzeugobservatorium verbessern würde. weiterlesen

Hundeknochen

06.08.2014 | von Heinz-Theo Hammes

Im Zusammenhang mit einem "Weltklasse-Observatorium" fällt einem normalerweise wohl nicht der Begriff "Hundeknochen" ein. Wie so oft, ist bei SOFIA vieles ein wenig anders. Hier werden "Hundeknochen" genutzt, um die Kabine von der Cavity - dem offenen Bereich für die Teleskop-Optik - zu trennen und abzuschirmen. weiterlesen

SOFIA dreht Ehrenrunde über Hamburg

01.07.2014 | von Heinz-Theo Hammes

Seit Donnerstag, den 26. Juni 2014 hat das DLR Raumfahrtmanagement eine temporäre Außenstelle in Hamburg: Das fliegende Infrarot-Observatorium SOFIA geht dort sozusagen "zum TÜV". In den kommenden Wochen wird das Flugzeug gründlich inspiziert, bekannte Mängel werden behoben und bereits geplante Änderungen durchgeführt. weiterlesen

SOFIA am Flughafen von Christchurch, Neuseeland

SOFIA ... eine Erfolgsgeschichte ist in Gefahr

14.03.2014

Seit 2007 fliegt ein umgebauter Jumbojet, eine Boeing 747 SP, um mit einem an Bord befindlichen Teleskop in die Tiefen des Weltalls zu schauen. Diese fliegende Sternwarte ist eine gemeinsame Aktivität der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Zuge der aktuellen Budgetaufstellung der NASA hat man nun aus Washington verlauten lassen, dass der Weiterbetrieb ab 2015 nicht mehr finanziert werden könne. Das wäre nicht nur ein herber Schlag für die Wissenschaft, die für die nächsten Jahre viele interessante astronomische Untersuchungen geplant hat, sondern auch für das Verhältnis zwischen NASA und DLR. weiterlesen

Deutsche Lehrer erkundeten mit SOFIA den Sternenhimmel

12.02.2014 | von Dietmar Lilienthal

In der letzten Januar- und der ersten Februarwoche war SOFIA, die fliegende Sternwarte von NASA und DLR, wieder über dem kalifornischen Himmel unterwegs. Mit im Einsatz: Das deutsche Instrument GREAT. Im Rahmen des SOFIA-Bildungsprogramms hatte das im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements tätige Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart den Mitflug für vier deutsche Lehrer organisiert: Jörg Dewitz, Sven Hanssen, Olaf Hofschulz und Uwe Schierhorn. Sie begleiten SOFIA seit mehreren Jahren und behandeln astronomische Themen in Theorie und Praxis in ihrem Unterricht. weiterlesen

SOFIA startet in ein besonderes Jahr

04.02.2014

Den Sommer 2014 wird SOFIA, das fliegende Infrarot-Observatorium von DLR und NASA, in Deutschland verbringen: Von Juni bis Oktober soll die modifizierte Boing 747 SP bei Lufthansa-Technik in Hamburg auf Herz und Nieren geprüft werden. Parallel zu diesem "Heavy Maintenance Visit" wird auch das "Gehirn" des Forschungsfliegers, das 2,7 Meter lange Teleskop zur Erkundung des Sternenhimmels, gewartet. Im restlichen Jahr sollen natürlich möglichst viele Wissenschaftsflüge stattfinden, damit SOFIA weitere Erkenntnisse über die Entwicklung von Milchstraßensystemen sowie die Entstehung und Entwicklung von Sternen und Sonnensystemen aus interstellaren Molekül- und Staubwolken gewinnen kann. weiterlesen

SOFIA: Bereit für den Südhimmel

06.05.2013 | von Dietmar Lilienthal

Es sollte doch alles Routine sein, denn immerhin stand am 10. April 2013 bereits der 100. SOFIA-Flug bevor. Aber ehe es zu dem als "Engineering Flight" geplanten Jubiläumsflug mit dem deutschen Instrument GREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) an Bord der 747SP und den sich anschließenden beiden Wissenschaftsflügen vom Betriebszentrum in Kalifornien aus kommen konnte, wurde der gesamte Zeitplan der Kampagne durch unerwartete technische Herausforderungen und die harschen Wetterbedingungen völlig infrage gestellt. weiterlesen

Spurensuche auf dem Mond

08.03.2012 | von Rolf Hempel

Als Mondbeobachter werde ich immer wieder gefragt, ob man die Spuren der sechs Apollo-Expeditionen im Fernrohr sehen kann. Immerhin sind dort ja die Abstiegsstufen der Mondlandefähren, drei Mond-Rover und viel wissenschaftliches Gerät zurückgeblieben. Leider ist das selbst mit Großteleskopen von der Erde aus nicht möglich. Aber im Internet kann jeder selbst auf Entdeckungstour gehen. weiterlesen