Ohains erstes Strahltriebwerk als technologische Pionierleistung

29.08.2014 | von Peter Pletschacher

Die Erfindung des Strahltriebwerks durch Hans von Ohain war zweifellos die wichtigste Innovation der Luftfahrt. Die Technologie des Flugzeugantriebs mit Kolbenmotoren und Propellern war in den 1930er Jahren an ihre technischen Grenzen gestoßen, und ohne die Revolution der Jets wäre der heutige globale Luftverkehr nicht denkbar. weiterlesen

Die Crew der D1-Mission

Die deutschen Raumfahrer verlieren einen Freund und Kollegen

26.08.2014 | von Reinhold Ewald

Steven R. Nagel, im Jahr 1985 Pilot der deutschen D1-Mission und dann 1993 Kommandant der D-2-Mission, ist nach schwerem Kampf gegen eine nicht zu besiegende Krankheit gestorben. Steves Freundschaft und Kollegialität überspannt gleich zwei Generationen von deutschen Raumfahrern. weiterlesen

Die 30 Galileo-Satelliten

"Rockets are tricky"

25.08.2014 | von Jan Wörner

Dieses Zitat stammt von Elon Musk, dem Pionier im Bereich der Kommerzialisierung der Raumfahrt und Gründer von SpaceX. Er äußerte es am 23. August 2014 nach einem missglückten Teststart. Raumfahrtgeräte sind aufgrund ihrer komplexen Systeme und der Tatsache, dass die Aufgabe ohne große "Sicherheitsreserven" und relativ wenig Echtzeitkorrekturmöglichkeiten erfüllt werden muss, sehr anspruchsvolle technische Einrichtungen. weiterlesen

>Im Columbus-Kontrollraum an der STRATOS-Konsole

Planung ist das halbe Leben – oder manchmal noch etwas mehr…

08.08.2014 | von Tom Uhlig

Gestern wurde es amtlich: Der ursprünglich für Ende August geplante Weltraumausstieg von Alexander Gerst, ein absolutes Highlight der Mission, ist verschoben worden wegen noch ausstehender technischer Arbeiten an einem der Raumanzüge. Sicher eine Enttäuschung für die Astronauten – aber die Extravehicular Activity (EVA) ist weiterhin auf dem Plan, nur eben etwas später... weiterlesen

Hundeknochen

06.08.2014 | von Heinz-Theo Hammes

Im Zusammenhang mit einem "Weltklasse-Observatorium" fällt einem normalerweise wohl nicht der Begriff "Hundeknochen" ein. Wie so oft, ist bei SOFIA vieles ein wenig anders. Hier werden "Hundeknochen" genutzt, um die Kabine von der Cavity - dem offenen Bereich für die Teleskop-Optik - zu trennen und abzuschirmen. weiterlesen

Von der Strategie zur Tat

04.08.2014 | von Jan Wörner

In meinem letzten Blogeintrag habe ich nicht nur die Tatsache meines runden Geburtstags "bejammert", sondern auch die DLR-Gesamtstrategie veröffentlicht und zur konstruktiven Kritik aufgerufen. Ganz unterschiedliche Reaktionen sind seitdem bei mir angekommen. Insgesamt gesehen wird das Dokument sehr begrüßt. An der einen oder anderen Stelle gibt es Ergänzungsbedarf. weiterlesen

Vogelschutz mal andersherum: Bird Poo Protection für SOFIA

29.07.2014 | von Heinz-Theo Hammes

SOFIA befindet sich inzwischen seit einem Monat zur "großen Inspektion" in Hamburg. Zurzeit ist nicht mehr viel von der fliegenden Sternwarte sichtbar. Das Flugzeug ist weitgehend eingerüstet, die Fahr- und Triebwerke stehen neben dem Flugzeug, und der Flugzeugrumpf ist mit einer Plane bedeckt. weiterlesen

Erste Eindrücke der Oberfläche von Rosettas Zielkomet

24.07.2014 | von Elke Heinemann

Die neuen Bilder des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, den die ESA-Raumsonde Rosetta am 6. August 2014 erreichen wird und auf dem das Landegerät Philae im November aufsetzen soll, lassen bereits Strukturen seiner Oberfläche erkennen. Sie wurden mit der OSIRIS-Kamera an Bord von Rosetta aus 5.500 Kilometern Entfernung gemacht. weiterlesen

Ausweichen, bevor es kracht!

24.07.2014 | von Tom Uhlig

In meinem Auto merke ich schon bei 100 Kilometern pro Stunde, dass ich ganz schön schnell unterwegs bin. In der schönen Limousine unserer Fahrbereitschaft gehen auch schon einmal 160 Stundenkilometer, ohne dass man die Geschwindigkeit irgendwie groß merkt. Klar, denn Geschwindigkeit alleine kann man praktisch nicht wahrnehmen. Beschleunigungen ja, aber wenn man konstant unterwegs ist, merkt man nur relativ zu anderen Dingen, wie schnell man ist. Oder eben daran, dass das Auto zu klappern beginnt. Ähnlich ist es bei der ISS. Die Geschwindigkeit der Raumstation ist noch wesentlich höher - hier braucht es 28.000 Kilometer pro Stunde, damit die Station nicht "herunterfällt". weiterlesen

60 Jahre... war's das?

18.07.2014 | von Jan Wörner

Seit 60 Jahren war dieser Tag vorhersehbar...lange lag er jedoch in weiter Ferne...und dann ist er viel zu schnell da: mein sechzigster Geburtstag. Jahrzehntelang waren Sechzigjährige für mich das Alter per se, kurz vor der Rente...Jetzt, da mich dieses "Schicksal" ebenso ereilt hat und ich in Zukunft vielleicht Seniorenteller und Vergünstigungen am Skilift genießen darf, ist es Zeit zurück zu schauen, um die Zukunft vorzubereiten, im privaten wie im beruflichen Bereich: Die gesammelten Erfahrungen auf- und verarbeiten und die unglaubliche Macht der Unabhängigkeit, die durch das Alter gegeben ist, gezielt einsetzen, um wichtige Dinge voranzutreiben. weiterlesen

Fotowettbewerb: Rosetta, sind wir schon da?

16.07.2014 | von Elke Heinemann

"Sind wir schon da?" - Diese Frage haben wir vermutlich alle irgendwann schon einmal unterwegs gestellt - oder zumindest gedacht. Diese Frage hat sich sicherlich auch das Team der Rosetta-Mission im Laufe des zehnjährigen Flugs zum Zielkometen gestellt. Und jetzt endlich steht das lang ersehnte "Ja, wir sind endlich da!" kurz bevor. Um die letzte Etappe dieser abenteuerlichen Reise zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko zu begleiten, hat die Europäische Weltraumorganisation ESA den Fotowettbewerb: "Rosetta, sind wir schon da?" zum Thema Reisen und Ankommen gestartet. weiterlesen

Bronzefarben und kompakt - MASCOT geht nach Japan

14.07.2014 | von Michael Wrasmann

MASCOT gleicht ein bisschen einem Taschenmesser - möglichst kompakt und trotzdem sind alle Funktionen und Module enthalten, die man in jeder erdenklichen Lage benötigt. Nur die Anforderungen sind etwas anders: Ein Asteroidenlander, Subsysteme, ein Abwurfmechanismus vom Mutterschiff, ein Hüpfmechanismus, ein Hyperspektralmikroskop, ein Magnetometer, ein Radiometer, eine Kamera und eine autonome Steuereinheit stellen nur einige der vielen Funktionen des circa 10 Kilogramm schweren Landers dar. weiterlesen

Inspektion bei der fliegenden Sternwarte

09.07.2014 | von Heinz-Theo Hammes

Nach der Landung von SOFIA in Hamburg fanden in der vergangenen Woche vor allem vorbereitende Arbeiten für die Wartung statt. Wie bei einer großen Inspektion für das Auto wurden zunächst die sichtbaren Beulen und Kratzer am Flugzeugrumpf aufgenommen. Dann wurde ein so genannter Engine-Trim-Run gefahren: Dabei werden die Triebwerk-Einstellungen überprüft und justiert. Nach dem Wiegen konnte SOFIA dann in den Hangar gerollt und mit dem Einrüsten begonnen werden. weiterlesen