Jan Wörner Blog | 12. November 2013 | von Jan Wörner

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 3

Wissenschaft braucht Freiraum, um aus Kreativität Innovation zu schaffen. Zugleich ist es nachvollziehbar, dass Steuerzahlerin und Steuerzahler einen Anspruch auf sinnvolle Verwendung der Steuermittel erheben. Diesen scheinbaren Widerspruch - individuelle "Freiheit" versus gesellschaftliche Erwartung - in "Wohlgefallen" aufzulösen, ist die vornehmste Aufgabe der Personen, die mit der unmittelbaren Planung von Forschungsaktivitäten befasst sind: der Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager. Der Politik kommt die Aufgabe zu, inhaltliche und strategische Vorgaben überall dort - und nur dort - zu formulieren, wo sie aufgrund demokratischer Legitimation (durch eine Wahl) zu definieren sind. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 15. Oktober 2013 | von Jan Wörner | 2 Kommentare

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 2

In meinem vorletzten Blogeintrag über die verschiedenen Aspekte der Forschung und Entwicklung habe ich versucht, die unterschiedlichen Aufgaben von Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftspolitik zu beleuchten. Gehen wir der Einfachheit halber (und durchaus im Widerspruch zur Realität) davon aus, dass alle Akteure sich in ihrer jeweiligen Verantwortung so verhalten, dass am Ende die Wissenschaft optimal arbeitet, frei nach Saint-Exupéry: "Die Wissenschaft soll man nicht vorausplanen wollen, sondern möglich machen." (Das Originalzitat von Saint-Exupéry lautet: "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen"). In der Praxis ist damit aber noch nicht alles gesagt. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 18. September 2013 | von Jan Wörner | 1 Kommentar

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik …

Forschung, Entwicklung und Wissenschaft entscheiden zwar in der Regel keine Wahlen, sind aber doch von großer Relevanz: Die heute gewonnenen Erkenntnisse können morgen zur Sicherung des Standorts und der Gesellschaft dienen. Das gilt in besonderem Maße für Länder, die sich aufgrund geographischer, geologischer und anderer regionaler Gegebenheiten auf die Investition in Köpfe konzentrieren (müssen). Damit kommt der Entwicklung von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft eine Bedeutung zu, die im Einzelnen zu "interessanten" Folgerungen führt. Aber Vorsicht, frei nach Max Weber: "Das akademische Leben ist ein wilder Hazard", entzieht sich Wissenschaft der unmittelbaren Planbarkeit! weiterlesen

Jan Wörner Blog | 27. August 2012 | von Jan Wörner | 1 Kommentar

Eine politische Woche - mit traurigem Ende

In der vergangenen Arbeitswoche bekam das DLR besonders viel politische Aufmerksamkeit: Drei Bundesminister, ein Landesminister und zwei Staatssekretäre gaben sich die Klinke in die Hand. Derartige Kontakte sind für das DLR von immenser Bedeutung, da wir hier - anstelle einer quantitativen Bilanz im Sinne "Was passiert mit den Steuergeldern?" - unsere Forschung vor Ort erklären können. Das Wochenende stand dann leider ganz im traurigen Zeichen des Todes einer großen Persönlichkeit: Neil Armstrong.





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