TanDEM-X Blog
 
 

Ein wehmütiger Moment: TanDEM-X wird nach den erfolgreichen Tests erst wieder im All senden

31. Mai 2010, 09.26
Wir haben hier einen weiteren Meilenstein erreicht: Die finalen Funktionstests von Bus (der Satellitenbasis) und Instrument sind erfolgreich abgeschlossen worden. Alle Parameter sind nominal. Als einer der letzten Tests wurde der "Plugs-off"-Test durchgeführt, bei dem der Satellit alleine durch die bordeigene Batterie mit Energie versorgt wird und die externe Stromversorgung abgeschaltet ist. Auch dies war erfolgreich, so dass abschließend der Satellit abgeschaltet und die Verkabelung zu den elektrischen Testeinheiten entfernt wurde. Zugegeben ein etwas wehmütiger Moment. Damit wird erst wieder im All von ihm Telemetrie verfügbar sein, nach der Separation vom Launcher.
Michael Bartusch
Von
Michael Bartusch
 
 

Ein langer Testtag beginnt

26. Mai 2010, 10.08
Heute haben wir mit dem "Instrument Abbreviated Functional Test" (AFT), dem finalen Check-Out des Radars, begonnen. Die Experten von Astrium und dem Geoforschungszentrum Potsdam sind gestern, von Moskau kommend, rechtzeitig eingetroffen. Für die meisten ist es nicht die erste Ankunft in Baikonur. Viele Kollegen kennen die Facility und natürlich die Arbeitsbedingungen genau. TanDEM-X kann daher auf die entsprechende Expertise, die im TerraSAR-X Projekt erworben wurde, zurückgreifen.
Michael Bartusch
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Michael Bartusch
 
 

Finaler Check-Out beginnt

25. Mai 2010, 10.04
Die Betankung des Satelliten mit Hydrazin ist am Samstag, den 22. Mai, erfolgreich abgeschlossen worden. Diese gefährliche Aufgabe wurde von Astrium-Mitarbeitern durchgeführt. Nach dem Verpacken des Satelliten in den Container folgt der erneute Transport zurück in die Integrationshalle. Heute, am Dienstag, nachdem das entsprechende Testpersonal in Baikonur angekommen ist, wird der finale Check-Out von Bus und Radar-Instrument beginnen.
Michael Bartusch
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Michael Bartusch
 
 

"Sicherheit geht vor" in der Betankungshalle

20. Mai 2010, 11.45
In den nächstenTagen wird TanDEM-X mit Hydrazin betankt. Aus diesem Grund wurde der Satellit sowie sein Test Rig in die benachbarte Tankanlage transportiert. Aufgrund der hohen Toxizität des Hydrazins ist die Betankung äußerst gefährlich. Um Personen, die diese Halle betreten, die Gefährlichkeit, die damit einher geht, stehts in Erinnerung zu rufen, prangt über deren Eingang der Leitspruch "Egal wie wichtig dein Anliegen ist, die Sicherheit geht vor". Sicherlich auch ein bewusster Hinweis auf das verheerende Nedelin-Tankunglück hier in Baikonur im Jahr 1960 mit 126 Toten.
Michael Bartusch
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Michael Bartusch
 
 

Erster Check für Satellit und Instrument

18. Mai 2010, 10.19
Hier in Baikonur läuft alles nominal. Die Betankung beginnt am Donnerstag. Instrument und Satellit arbeiten nach einem erstem Check nominal. Der Launcher ist bereits im Silo, und der Start ist von der russischen Weltraumagentur Roskosmos auf ihrer Homepage am letzten Samstag offiziell gemacht worden.
Michael Bartusch
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Michael Bartusch
 
 

TanDEM-X macht Fortschritte

17. Mai 2010, 17.30
Die zweite Woche unserer TanDEM-X-Startkampagne in Baikonur ist angebrochen. Der Satellit befindet sich nun auf dem Prüfstand und erste Tests zeigen, dass sich das Instrument und der Satellit selbst in gutem Zustand befinden. In der Zwischenzeit wurden Antriebs- und Kaltgassystem unter Druck gesetzt, um sie auf Lecks zu prüfen.
Michael Bartusch
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Michael Bartusch
 
 

TanDEM-X ist in Baikonur angekommen

13. Mai 2010, 22.02
Es war ein weiter und langer Weg nach Baikonur. Schon zu Begin der Reise hatte die Frachtmaschine mit ihrer 37-Tonnen-TanDEM-X-Zuladung, bestehend aus sechs Containern, mehrere Stunden Verspätung. Erst um 22.45 Uhr konnten wir München verlassen. Deswegen wurde allerdings der Zwischenstopp im russischen Uljanovsk nicht kürzer. Im Gegenteil, auch hier waren die Zollkontrollen aufwendiger und zeitintensiver.
Michael Bartusch
Von
Michael Bartusch
 
 

TanDEM-X ist auf dem Weg nach Baikonur!

11. Mai 2010, 17.20
Mittlerweile ist der 1350 Kilogramm schwere Satellit wohlbehalten in einem klimatisierten Spezialcontainer verpackt am Flughafen München Franz Josef Strauß angekommen und wird heute um 18 Uhr an Bord einer Antonov AN-124 in Richtung Baikonur starten. Unmittelbar nach der Landung am 12. Mai 2010 beginnt dann die „Launch Kampagne“, das heißt: Auspacken, mit Hydrazin betanken und abschließende Tests durchführen. Eine Woche vor dem Start erfolgt der Transport zum Silo, in dem schon die Trägerrakete vom Typ Dnepr-1 wartet. Der Satellit wird auf der Rakete installiert, die Batterien geladen, allerletzte Tests durchgeführt und die Daumen gedrückt!
Stefan Buckreuß
Von
Stefan Buckreuß