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Raumzeit, Folge 9: Asteroiden und Kometen

21. Februar 2011, 15.07, Henning Krause, 2 Kommentar/e
Neben den großen Himmelskörpern wie Sonne und Planeten wird unser Sonnensystem auch durch eine Vielzahl von kleineren Objekten geprägt: Asteroiden und Kometen nehmen in der Mitte und am Rand des Systems breiten Raum ein und einzelne Vertreter sind dabei auch auf Kollisionskurs mit anderen Himmelskörpern. Auch die Erde ist vor Asteroidentreffern nicht gefeit und so sind Einschläge von Kleinstobjekten an der Tagesordnung. Kollisionen mit größeren Vertretern haben in den letzten Jahrmillionen die Oberfläche der Erde mit geprägt.

"Ein Asteroid mit einem Durchmesser von 300 Meter könnte ein Land wie Holland komplett zerstören." Das sagt Alan Harris, Experte für Asteroiden und Kometen vom DLR-Institut für Planetenforschung. In der neunten Ausgabe des Raumzeit-Podcasts erläutert er die Eigenschaften von Asteroiden und Kometen, schildert mögliche Implikationen einer Kollision mit unserem Heimatplaneten und erklärt, wie die Asteroiden auch das Leben auf unserem Planeten beeinflusst haben könnten.

Download: Raumzeit, Episode 9 (MP3, 103MB, Dauer: 1 Stunde, 49 Minuten) - Links zu den besprochenen Themen im Raumzeit-Blog

 Raumzeit, Episode 9

Alle Episoden des Raumzeit-Podcast stehen unter der offenen Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND 3.0. Rechte: DLR/ESA/Tim Pritlove.

Über Raumzeit

Der Raumfahrt-Podcast Raumzeit ist ein gemeinsames Projekt von DLR und ESA. Moderator Tim Pritlove erörtert in jeder Folge mit einem Experten ein Thema in einem ausführlichen Gespräch. Dabei geht es um die Raumfahrt in Deutschland, Europa und der Welt. Raumzeit gibt es auch kostenlos bei iTunes, als Feed, auf Twitter und auf Facebook. Wir freuen uns über Feedback und Themen-Wünsche in den Kommentaren. Weitere Informationen zum Podcast im Blogeintrag vom 8. November 2010. Alle Episoden finden Sie im Raumzeit-Archiv.

Bild oben: Asteroidengürtel (künstlerische Darstellung), Bild: NASA, Bild rechts: Alan Harris, Bild: DLR.


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Kommentare
  • Von Pascal B. am 02.03.2011
    ich möchte nur kurz meine Freude über Ihren Podcast Raumzeit zum Ausdruck bringen. Ich empfinde den Podcast als sehr schöne Bereicherung und als großartiges Format, um die Arbeit der ESA und des DLR verständlich und spannend näher gebracht zu bekommen. Ich hoffe es folgen noch etliche Episoden.
  • Von Wim am 10.07.2013
    Die Entstehung des Asteroidengürtels Die These, die Felsbrocken des Asteroidengürtels wären ein Überbleibsel aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems, die sich nicht zu einem Planeten geformt haben, ist falsch. Denn es ist mittlerweile erwiesen, dass die Asteroiden zwischen Mars und Jupiter Bruchstücke sind, die Bestandteil von etwas Größerem waren. Zudem waren diese Bruchstücke aufgeschmolzen und somit einer enormen Hitzeeinwirkung ausgesetzt. Auch die Schlussfolgerung daraus, größere Asteroiden wären miteinander kollidiert, wodurch sich die kleineren Bruchstücke und die enorme Hitzeeinwirkung erklären lassen, ist haltlos. Denn Kollisionen zwischen Asteroiden sind sehr selten und werden völlig überschätzt, dass sie stets einen Trümmerhaufen von noch kleineren Stücken verursachen würden. Im Normalfall werden bei den meist harmlosen Zusammenstößen der Asteroiden kaum Bruchstücke erzeugt, die nicht mal annähernd das riesige Trümmerfeld des gesamten Asteroidengürtels erklären können – geschweige denn, dass sich dadurch die Schmelzung der Asteroiden erklären ließe. Tatsächlich wird in der Frühzeit unseres Sonnensystems ein Komet mit einem Planeten kollidiert sein, durch dessen Zerstörung sich das gigantische Trümmerfeld entlang der ehemaligen Umlaufbahn des Planeten eher beschreiben lässt. Deshalb wären die Zwergplaneten Ceres und Pallas keine Asteroiden, sondern ehemalige Monde des Planeten 'Astro' gewesen. Bei dieser Kollision könnten sogar mehr als 50 % des Planeten in alle Richtungen weggeschleudert worden sein. Wenn diese These einer kosmischen Zerstörung eines Planeten irgendwie der Wahrheit entsprechen soll, müssten als Mindestbeweis auch Überreste des zerstörten Kometen im Asteroidengürtel vorhanden sein. Diese Bruchstücke, die von der Ferne wie Asteroiden aussehen, müssten aber typisches Kometen-Material aufweisen, wodurch dieser Theorie ein erstes wichtiges Indiz zukommen würde. Vgl. die These des Buchs: "KOMETEN AUF KOLLISIONSKURS Gefahr aus dem All" (auch im Web).