Space Blog | 08. November 2013 | 15 Kommentare

Live-Stream zum DLR SpaceBot Cup

Am 11. und 12. November findet in der Supercrosshalle in Rheinbreitbach bei Bonn ein in der Form bislang einzigartiger Wettbewerb in Deutschland statt: Beim DLR SpaceBot Cup treten zehn Teams von Universitäten und Hochschulen aber auch aus der Industrie mit ihren Weltraum-Robotern gegeneinander an. Ab Montag, 10 Uhr, wird der zweitägige Wettbewerb auch via Live-Stream übertragen. Die Siegerehrung ist für Dienstag, 12. November, 17 Uhr, geplant.

Dort, wo normalerweise PS-starke Motorräder den Untergrund pflügen, werden "Lauron", "Steve" und die anderen Roboter ihre Explorationsfähigkeiten unter Beweis stellen: Filigran und robust zugleich werden sie über unwegsames Gelände der künstlichen Planetenlandschaft krabbeln, rollen oder fliegen und dabei verschiedene Aufgaben erfüllen. Dafür hat jedes Team eine Stunde Zeit.


 

Video-Archiv des SpaceBot Cup 2013

Mit High-Tech-Kameras müssen die Systeme möglichst autonom die neue Umgebung erfassen und eine exakte Karte erstellen. Beim Fahren durch den Parcours sind sie in regelmäßigem Funkkontakt mit ihrer "Bodenstation", denn sie müssen Gegenstände finden, diese erkennen, transportieren und daraus ein Gesamtsystem zusammensetzen.

Eine unabhängige fünfköpfige Jury bewertet die Leistungen: Vor allem wichtig sind der Grad der Autonomie, die Geschwindigkeit und das Gesamtkonzept.
 

Videos der teilnehmenden Teams gibt es im DLR-Youtube-Kanal oder im Blogartikel „Konzentriert krabbeln, rollen und fliegen“. Viele Teams haben eigene Webseiten oder Blogs, eine Zusammenfassung findet ihr im Blogartikel „Robotik zum Anfassen: Der DLR SpaceBot Cup“.


 

 

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Über den Autor

Elisabeth Mittelbach studierte Politik, Geschichte und VWL bevor sie einige Jahre als Tageszeitungsredakteurin arbeitete. Vor dort wechselte sie in die Kommunikationsabteilung des DLR. Für sie ist es eine besondere Herausforderung Technik und Naturwissenschaften für Laien verständlich zu machen. zur Autorenseite

Kommentare

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Anton
11. November 2013 um 10:25 Uhr

Wird die Aufnahme ach als aufnahme für späters nachschaun in voller länge angeboten?

Ingo Schlegelmilch
11. November 2013 um 15:06 Uhr

Das Konzept des "Spacebot 21" ist meiner Meinung nach nicht für den Wettbewerb qualifiziert, da es sich doch um die Entwicklung eines Mond-Roboters handeln soll?
Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, kann die Drohne mit diesem Antrieb nicht fliegen!

Waltraud Rother
11. November 2013 um 15:37 Uhr

Die Studierenden der hochschule 21 haben einen mehr als überdurchschnittlichen Einsatz an den Tag gelegt und Wochenenden und Abendstunden investiert. Sicherlich ebenso wie alle anderen Teams. Ich wünsche mir für alle Teams, deren Premiere nicht reibungslos gelaufen ist, eine Chance, dass eine Vorführung trotzdem ermöglicht werden sollte (sofern die aufgetretenen Probleme schnell behebbar sind) - auch wenn es vielleicht außerhalb der Wertung läuft. Schließlich sind Wünsche da, um erfüllt zu werden.

Fabian Walker (DLR Kommunikation)
11. November 2013 um 16:06 Uhr

@Anton: Ja, die Aufnahmen werden hier nach den zwei Tagen in voller Länge eingebettet.

Daniel Nölke (Technik und Regeln, DLR SpaceBot Cup)
12. November 2013 um 09:15 Uhr

Wir sind nicht von einem reinen Mond-Szenario ausgegangen, sondern von einer planetaren Exploration. Selbstverständlich ist es klar, dass keine 1:1 Umsetzung erfolgen kann. Dennoch steht in diesem Fall bei space-bot 21 der heterogene Systemansatz im Vordergrund. Bei Testläufen wurde demonstriert, dass Flugroboter und Bodengestütztes System durchaus gut zusammen kooperieren. Dies deutet auf einen vielversprechenden, steuerungstechnischen Lösungsansatz hin. Außerdem ist das verwenden fliegender Systeme einen gültige Abstraktion von Aufnahme, die z.B. während Landevorgängen erfolgen können.

Fiona
12. November 2013 um 11:13 Uhr

Schön wäre es, wenn die erzielten Ergebnisse fortlaufend dokumentiert würden. Man kann ja nicht dauernd live dabei sein. Also: Welches Team/Robot hat wie viel der gestellten Aufgaben geschafft? Vorab gab es doch dieses "Pflichtenheft" mit den Aufgabenblöcken Auffinden, Transport und Montage. Da würden doch schon "Zwischenstände" einen tollen Vergleich bieten

RobertWollscheid
12. November 2013 um 12:18 Uhr

Da anscheinend immer Komunikationsprobleme zwischen Bodenstation und Roboter bestehen, könnte man ja mal den Übertragungsweg beschreiben und die Art und Weise mit der diese Übertragung durchgeführt wird.
Das Material das verwendet wird, sowie die technischen Details der Übertragung (Sender, Frequenzen, Modulationsart (AM,FM)
Gruß Robert

Dora Pan
12. November 2013 um 12:52 Uhr

Hatten Sie damit gerechnet, dass die Aufgaben für die Teams so schwer zu lösen sein würden? Oder waren Sie davon ausgegangen das es mehr "Zieleinläufe" innerhalb der 60 Min geben wird?
Es ist ja schon bemerkenswert, wie weit das Ziel auch bei den besten noch entfernt ist. Worauf führen Sie das zurück?

Ansgar Federhen
12. November 2013 um 13:08 Uhr

Ist der Live-Stream gestört?

Robert Wollscheid
12. November 2013 um 13:57 Uhr

Spreche Lob und Anerkennung für die Teams aus.
Was ich bisher gesehen habe zeigt solide Ingeneursarbeit.
Schade ist, dass die Komunikation nicht klappt.
Hoffe der Übertragungsfehler steckt nicht auf der Seite des Veranstalters.
Es gibt ja Haufenweise Fehlerquellen. Ich hoffe es sind Teams unterwegs die wenigstens mal die Steckverbindungen prüfen.

Fabian Walker (DLR Kommunikation)
12. November 2013 um 14:00 Uhr

@Ansgar: Uns sind keine Probleme bekannt...

Peter
12. November 2013 um 15:09 Uhr

Hallo Herr Walker, ab wann werden Ergebnisse und Fotos vom Cup online sein?

Vladi
12. November 2013 um 16:09 Uhr

ich würde vorschlagen, den Wettbewerb nächstes Jahr einfach "DLR SpaceBot Paralympics" zu nennen.

Fabian Walker (DLR Kommunikation)
12. November 2013 um 16:22 Uhr

@Peter: Wir veröffentliche weitere Fotos und Videos des SpaceBot Cup im Laufe dieser Woche. Einfach vorbeischauen...
... in den DLR Blogs

...im DLR-Flickr-Album

und im DLR-Youtube-Kanal


Grüße, Fabian

StormyNormi
12. November 2013 um 17:23 Uhr

Man hätte Anglizismen vermeiden und die Veranstaltung damit deutlich aufwerten können: Weltraum Blechtrottel Pokal.