Space Blog | 20. August 2015 | von Philip Kausche

Ariane 5 bringt Telekommunikationssatelliten in den Orbit

Intergration der Satelliten auf der Ariane 5

UPDATE 21.08.2015 - Die Ariane-5-Rakete ist gestern um 22.34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit in den Weltraum gestartet.

Am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch Guayana herrscht momentan Hochbetrieb. Heute Abend soll eine Ariane 5 ECA erneut zwei Satelliten im Doppelstart in einem geostationären Transferorbit (GTO) absetzen. Der Start ist zwischen 22:10 Uhr und 23:56 Uhr deutscher Zeit geplant. Er kann live verfolgt werden. Dies wird der 4. Start einer Ariane 5 ECA in diesem Jahr sein und der insgesamt 81. Start einer Ariane 5. An Bord des Trägers befinden sich zwei Telekommunikationssatelliten, die zusammen eine Masse von über neun Tonnen besitzen. Es wird etwa 42 Minuten dauern, bis beide Satelliten in ihrem Transferorbit abgesetzt worden sind. weiterlesen

Space Blog | 11. Juni 2015 | von Andrea Schaub

Video: "Kölsche Tön" im Erdorbit - Was Reinhold Ewald 1997 auf der MIR erlebte

Reinhold Ewald an der Raumstation MIR, 1997
Quelle: DLR (CC-By 3.0) 2015
Reinhold Ewald an der Raumstation MIR, 1997

Im DLR-Video gibt uns der deutsche ESA-Astronaut Reinhold Ewald erneut einen Einblick, wie das Leben auf der russischen Raumstation MIR vor 18 Jahren ablief.

Er und seine Kollegen mussten damals hautnah einige medizinische Experimente durchführen. Die im Film verwendeten Foto- und Videoaufnahmen dokumentieren die Experimentierphasen eindrucksvoll. Darüber hinaus erfahren wir, wie die Sauerstoffversorgung ablief, welche privaten Gegenstände Ewald zur MIR mitnehmen durfte und wie die Kölner Band "Bläck Fööss" zur Völkerverständigung im All beitrug.

Im ersten Teil dieser Video-Reihe zum Leben auf der Raumstation MIR geht es um "Fotografieren auf der Raumstation - damals und heute". Reinhold Ewald erklärt uns dort weitere spannende Herausforderungen aus seiner Mission. Damals gab es noch keine digitale Fotografie und man musste die Filmrollen der analogen Kameras sicher nach Hause befördern. Ewald, der in den 90er-Jahren für die deutsch-russische Mission im Sternenstädtchen zum Kosmonauten ausgebildet wurde, war vom 10. Februar bis 2. März 1997 an Bord der Raumstation MIR.


Credit: DLR (CC-By 3.0) 2015

Video: Fotografieren auf der Raumstation - damals und heute

Blick ins All: Alexander Gerst in der ISS-Aussichtsplattform Cupola
Blick ins All: Alexander Gerst in der ISS-Aussichtsplattform Cupola
Quelle: NASA
Blick ins All: Alexander Gerst in der ISS-Aussichtsplattform Cupola

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst startete am 28. Mai 2014 zu seiner Mission "Blue Dot - Shaping the Future", er lebte sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS und umrundete dabei 16 Mal am Tag unseren Planeten.

Alexander Gerst, Geophysiker und Vulkanologe, machte während seiner Mission beeindruckende Fotografien und schickte zahlreiche Videobotschaften, die uns die Schönheit und Verletzlichkeit unseres Planeten in beeindruckender Weise zeigen. Über Facebook, Twitter und Flickr teilte er seine Eindrücke mit uns. Sein ESA-Kollege Reinhold Ewald half ihm vom Boden aus, die vielen offenen Fragen, die dabei in den sozialen Netzwerken entstanden, in der Video-Reihe "Fragen an einen Astronauten" zu beantworten. Am 10. November 2014 landete Alexander Gest schließlich in der kasachischen Steppe an Bord einer russischen Sojus-Kapsel wieder auf der Erde.

Auch Reinhold Ewald hatte in den 90er-Jahren die Chance, während seiner deutsch-russischen Mission an Bord der Raumstation MIR zu leben und zu arbeiten und erstellte beim "Ritt" in der Sojus-Kapsel sogar ein Selfie mit der Videokamera. Im DLR-Film "Fotografieren auf der Raumstation - damals und heute" erzählt uns der ESA-Astronaut im Europäischen Astronautenzentrum (EAC), wie sich das Fotografieren auf der Raumstation seit seinem Aufenthalt auf der MIR im Jahr 1997 bis heute verändert hat. Kosmische Strahlung, fliegende Objekte und die begrenzte Anzahl von 20 Filmrollen waren unter anderem die Herausforderungen an ihn und seine Besatzungsmitglieder.

Im Kurzfilm zeigt uns Reinhold Ewald, der für die Mission in den 90er-Jahren im russischen Sternenstädtchen zum Kosmonauten ausgebildet wurde, was man 1997 bei der analogen Fotografie beachten musste, präsentiert sein historisches Foto- und Filmmaterial, und beschert dem Betrachter dabei sicherlich das ein oder andere Lächeln. Viel Spaß beim Ansehen!

DLR-Sonderseite: Mission "Blue Dot - Shaping the future"

Space Blog | 06. November 2014 | von Andrea Schaub

Unsere Videoreihe "Fragen an einen Astronauten" geht weiter

Fragen an einen astronauten - Reinhold Ewald
Reinhold Ewald im EAC
Quelle: DLR (CC-By 3.0)
ESA-Astronaut Reinhold Ewald im Europäischen Astronautenzentrum (EAC)

Gestern und heute haben wir die dritte und vierte Folge unserer kleinen Produktion "Fragen an einen Astronauten" veröffentlicht und bis zur Landung des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst hören wir nicht damit auf.

Bis Alexanders Rückkehr - am 10. November 2014 - werden wir insgesamt 7 Episoden veröffentlichen, in denen der ESA-Astronaut Reinhold Ewald zahlreiche Fragen auf Alexanders Facebook-Seite unter die Lupe nimmt und beantwortet.

Fragen an einen Astronauten - Alle Videos ansehen

 

Alexander Gerst hat im Rahmen seiner Mission "Blue Dot - Shaping the Future" nach seiner Landung insgesamt 166 Tage auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht. Weit weg von der Erde - in einer Höhe von 400 Kilometern und einer Geschwindigkeit von 28.800 Kilometern pro Stunde -  hat er auf der Station im Weltall gelebt und geforscht. Während der Mission war er in circa 100 Experimenten involviert und hat die ISS sogar am 7. Oktober 2014 für einen Außenbordeinsatz, eine sogenannte Extravehicular Activity (EVA), für mehr als sieben Stunden verlassen.

Dokumentiert hat er seine Arbeit unter anderem mit zahlreichen Posts und Fotos auf Flickr, Facebook und Twitter und damit für viele Kommentare, Fragen und Likes gesorgt.
 

Space Blog | 01. Oktober 2014 | von Andrea Schaub

Fragen an einen Astronauten

Alexander Gerst auf Facebook
Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

So heißt unsere kleine Videoreihe, die wir gemeinsam mit dem ESA-Astronauten Reinhold Ewald im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) produzieren. Unser Protagonist war viele Jahre als Leiter des ESA Columbus-Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen für den Betrieb des Forschungslabors Columbus auf der Internationalen Raumstation ISS zuständig. Heute unterstützt er die Missionen der ESA-Astronauten, insbesondere die wissenschaftlichen Inhalte, vom EAC in Köln aus.

In einzelnen Episoden nimmt Reinhold Ewald die Kommentare auf der Facebook-Seite seines Kollegen Alexander Gerst unter die Lupe. Der deutsche ESA-Astronaut befindet sich seit 4 Monaten an Bord der ISS und postet beeindruckende Fotografien von seiner Blue Dot Mission. Ob grüne Polarlichter, majestätische Bergmassive oder atemberaubende Wolkenschatten. Der Geophysiker hält vieles in Bildern fest und teilt seine Erlebnisse fast täglich mit uns auf der Erde. Seine einmaligen Eindrücke werfen natürlich auch Fragen auf und sorgen für jede Menge Likes und Kommentare. weiterlesen

Space Blog | 25. Juli 2013

Ariane startet mit 8770 Kilogramm Nutzlast

Der Transporter bringt die Satelliten zum Weltraumbahnhof

+++Update: Ariane erfolgreich gestartet+++ Nach dem großartigen Start von ATV-4 zur ISS Anfang Juni 2013 und dem Sojus-Start vor vier Wochen kehrt wieder so etwas wie Routine in den Betrieb am europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou ein: Der nächste Start (25.07.2013 ab 21:53 Uhr (MESZ)) ist eine „Ariane 5ECA-Standardmission“, die zwei kommerzielle Satelliten in den geostationären Transferorbit (GEO) bringen sollen. weiterlesen

Space Blog | 04. Juni 2013 | 10 Kommentare

Der vierte ATV-Raumfrachter "Albert Einstein" startet am 5.6.2013 um 23:52 Uhr (MESZ)

3D-Anaglyphenbild des

- Neues Sterex-Kamerasystem (Stereo-Experiment) an der Ariane 5ES -

Für an einem Weltraumprojekt beteiligte Ingenieure ist es immer ein bittersüßer Moment: Das endgültige Schließen der Nutzlastverkleidung um das Raumfahrzeug. Nie wieder wird man das Produkt der jahrelangen Arbeit sehen können – höchstens als kleinen Lichtpunkt in einer klaren Nacht, wenn er am Himmel seine Kreise zieht.

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