Über den Autor

Jörg Brauchle

Jörg Brauchle ist Entwicklungsingenieur und Projektleiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Er erforscht neue Technologien zur Fernerkundung. Diese werden auf verschiedensten Luftfahrzeugen angewandt. Während seiner Zeit in den Instituten für Verkehrsforschung und Verkehrssystemtechnik hat er sich mit der automatisierten Erfassung von Verkehrsströmen durch luftgestützte Kamerasysteme befasst.

Innerhalb des Instituts für Robotik und Mechatronik gelang es ihm neue, robotisch gesteuerte Kamerakonzepte zu verwirklichen. Am Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin entwickelt und erprobt er derzeit flexibel einsetzbare Luftbild-Kamerasysteme (www.DLR.de/MACS). Mit Hilfe der Sensordaten werden unter anderem hochgenaue, detaillierte 3D-Welten erzeugt. Jörg Brauchle bloggt für spannende Expeditionen wie die Erkundung der Himalaya-Region und publiziert in einschlägigen Fachzeitschriften.

Beiträge von Jörg Brauchle

Aeronautics Blog | 31. Januar 2014

Rund um den Annapurna: Erste Flüge über dem Dach der Welt

Nach dem Erstflug am Donnerstag, den 23. Januar, begannen wir an den folgenden Tagen mit den geplanten 3D-Aufnahmen im Himalaya. Zunächst kartierten wir im Annapurna-Gebiet einzelne Täler und Gletscher. Von Pokhara aus liegen diese Gebiete mit dem Forschungsflugzeug quasi direkt vor der Haustür. Schon Start und Landung auf diesem Flughafen sind nicht ganz einfach. Die Piloten mussten zuvor ein spezielles Simulatortraining in Kathmandu absolvieren, bevor sie nach Pokhara fliegen und landen durften. weiterlesen

Aeronautics Blog | 24. Januar 2014

Von Europa nach Asien: Zehntausend Kilometer in zwölf Etappen

Am 29.10.2013 begann die Reise vom brandenburgischen Strausberg nach Pokhara in Nepal für das Forschungsflugzeug, ein Motorsegler vom Typ Stemme S10, den die FH Aachen für die Expedition bereitstellt. weiterlesen

Aeronautics Blog | 23. Januar 2014

Auf Forschungsexpedition: Mit Motorsegler und 3D-Spezialkamera im Himalaya

Aktuell bereiten wir eine Flugkampagne zur Erprobung der DLR-Spezialkamera MACS (Modular Aerial Camera System) im Himalaya vor. Im Blog wollen wir von unserer abenteuerlichen Forschungsreise zu den höchsten Bergen der Erde berichten und Bilder der Forschungsflüge zeigen. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 12. November 2013

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 3

Wissenschaft braucht Freiraum, um aus Kreativität Innovation zu schaffen. Zugleich ist es nachvollziehbar, dass Steuerzahlerin und Steuerzahler einen Anspruch auf sinnvolle Verwendung der Steuermittel erheben. Diesen scheinbaren Widerspruch - individuelle "Freiheit" versus gesellschaftliche Erwartung - in "Wohlgefallen" aufzulösen, ist die vornehmste Aufgabe der Personen, die mit der unmittelbaren Planung von Forschungsaktivitäten befasst sind: der Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager. Der Politik kommt die Aufgabe zu, inhaltliche und strategische Vorgaben überall dort - und nur dort - zu formulieren, wo sie aufgrund demokratischer Legitimation (durch eine Wahl) zu definieren sind. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 12. November 2013

Science, science management, science policy … part 3

Science needs flexibility if it is to produce innovation from creativity. At the same time, it is understandable that taxpayers demand sensible use of the funds they provide. Dispelling this apparent contradiction – individual 'liberty' versus societal expectations – is the primary task of those involved in the planning of research activities; that is, science managers. Political bodies have the task of formulating policy anywhere – but only there – where it can be defined on the basis of democratic legitimacy that is derived from elections. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 15. Oktober 2013 | 2 Kommentare

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 2

In meinem vorletzten Blogeintrag über die verschiedenen Aspekte der Forschung und Entwicklung habe ich versucht, die unterschiedlichen Aufgaben von Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftspolitik zu beleuchten. Gehen wir der Einfachheit halber (und durchaus im Widerspruch zur Realität) davon aus, dass alle Akteure sich in ihrer jeweiligen Verantwortung so verhalten, dass am Ende die Wissenschaft optimal arbeitet, frei nach Saint-Exupéry: "Die Wissenschaft soll man nicht vorausplanen wollen, sondern möglich machen." (Das Originalzitat von Saint-Exupéry lautet: "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen"). In der Praxis ist damit aber noch nicht alles gesagt. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 15. Oktober 2013 | 2 Kommentare

Science, science management, science policy… Part 2

In the previous blog entry about various aspects of research and development, I attempted to cast some light on the different roles of science, science management and science policy. Let us assume for reasons of simplicity (and quite contrary to reality) that all protagonists involved behave in their respective fields of responsibility in such a way that, ultimately, science operates optimally. In a slightly liberal interpretation of what Saint-Exupéry wrote: 'Science is not there to foresee, but to enable.' (The original quote by Saint-Exupéry is: Your task is not to foresee the future, but to enable it.). But this is by no means the end of the journey in practical terms. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 18. September 2013 | 1 Kommentar

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik …

Forschung, Entwicklung und Wissenschaft entscheiden zwar in der Regel keine Wahlen, sind aber doch von großer Relevanz: Die heute gewonnenen Erkenntnisse können morgen zur Sicherung des Standorts und der Gesellschaft dienen. Das gilt in besonderem Maße für Länder, die sich aufgrund geographischer, geologischer und anderer regionaler Gegebenheiten auf die Investition in Köpfe konzentrieren (müssen). Damit kommt der Entwicklung von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft eine Bedeutung zu, die im Einzelnen zu "interessanten" Folgerungen führt. Aber Vorsicht, frei nach Max Weber: "Das akademische Leben ist ein wilder Hazard", entzieht sich Wissenschaft der unmittelbaren Planbarkeit! weiterlesen

Jan Wörner Blog | 18. September 2013 | 1 Kommentar

Science, science management and science policy…

Though none could claim seriously that research, development and science tip the balance in the outcome of elections, they nevertheless retain a fundamental significance: the insight we acquire today will serve tomorrow in the interests of safeguarding our country and our society as a whole. This is especially true for countries that, as a result of geographical, geological and other regional factors, focus on investing in 'minds' – because they have to. Thus, the development of research, development and science is relevant, and leads individuals to 'interesting' conclusions. But beware – in the words of Max Weber: "Academic life is a mad hazard," it is resistant to short-term planning! weiterlesen

Jan Wörner Blog | 27. August 2012 | 1 Kommentar

Eine politische Woche - mit traurigem Ende

In der vergangenen Arbeitswoche bekam das DLR besonders viel politische Aufmerksamkeit: Drei Bundesminister, ein Landesminister und zwei Staatssekretäre gaben sich die Klinke in die Hand. Derartige Kontakte sind für das DLR von immenser Bedeutung, da wir hier - anstelle einer quantitativen Bilanz im Sinne "Was passiert mit den Steuergeldern?" - unsere Forschung vor Ort erklären können. Das Wochenende stand dann leider ganz im traurigen Zeichen des Todes einer großen Persönlichkeit: Neil Armstrong.





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Jan Wörner Blog | 27. August 2012 | 1 Kommentar

A political week - with a sad ending

DLR got quite a bit of political attention last week, with a steady parade of three Federal ministers, a State minister and two State secretaries. Such contacts are very important for DLR because – rather than give a quantitative balance in terms of "what are you doing with the taxpayers' money?" – we are able to show them the work carried out at our research sites. Unfortunately, the weekend ended sadly with the death of a great man: Neil Armstrong.




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Jan Wörner Blog | 15. April 2010

DLR-Flieger auf den Namen "Otto Lilienthal" getauft

In Braunschweig fand heute ein besonderes Ereignis, oder besser gesagt ein "Set" von mehreren Ereignissen statt: Der DLR-Airbus A320 wurde auf den Namen "Otto Lilienthal" getauft, die neue Wartungshalle wurde eingeweiht, und der langjährige Leiter des DLR-Flugbetriebs Volkert Harbers wurde verabschiedet.
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