Aktuelle Blog-Einträge
 
 

Die erste Woche im Marshabitat

14. April 2014, 14.25
Bereits seit einer Woche bin ich auf dem Mars - aber es fühlt sich an, als wären wir erst gestern angekommen. Unsere "Landung" am Freitag, 28. März, war ziemlich turbulent: kurz vor Sonnenuntergang, bei strömendem Regen, starkem Wind und nur 10 Grad Celsius... Fast wie bei einem Sandsturm auf dem Mars. Wir luden unser gesamtes Gepäck aus und gaben den Journalisten von der Universität von Hawaii unsere letzten Interviews im Regen. "Viel Glück - wir sehen uns in vier Monaten", sagte Dr. Binsted, als sie unser Habitat verließ. Und unsere Mission begann!
Lucie  Poulet
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Lucie Poulet
 
 

Raumfahrt ist Teamarbeit

14. April 2014, 11.20
Wenn wir aus dem Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) über die letzten Entwicklungen auf der Internationalen Raumstation ISS berichten, dann tun wir das nicht nur als eines der fünf Hauptkontrollzentren der ISS, sondern auch als eines der verschiedenen Kontrollzentren, die auf europäischer Seite für die Raumstation arbeiten.
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

Mission HI-SEAS: Leben wie auf dem Mars

09. April 2014, 13.35
Für vier Monate hat sich Lucie Poulet von der Außenwelt verabschiedet: Die Wissenschaftlerin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt als Crewmitglied an einer Marssimulation der University of Hawaii at Manoa teil. Bei der zweiten Mission des Hawaii Space Exploration Analog und Simulation (HI-SEAS)-Programms wird die 28-Jährige unter anderem erforschen, welchen Einfluss Licht in unterschiedlichen Wellenlängen auf Pflanzen hat. Zeitgleich wird sie aber vor allem auch Beobachtungsobjekt sein - mit dem Habitat untersucht die University of Hawaii, wie sich die sechs Missionsteilnehmer in der mehrmonatigen Isolation verhalten und wie sie zusammenarbeiten. In diesem Blog berichtet Lucie Poulet, wie ihr Leben auf dem "Mars" abläuft.
Lucie  Poulet
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Lucie Poulet
 
 

Energieabhängigkeit: Welche Alternativen gibt es zum russischen Gas?

09. April 2014, 10.27
Eine Betrachtung von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Mit der Krim-Krise wächst in Deutschland das Unbehagen, zu sehr von russischen Energieimporten abhängig zu sein. Dank neuer Pipelines wuchs 2013 der Anteil russischen Gases am deutschen Bedarf sogar auf 38 Prozent. Zusammen mit ebenfalls hohen Importanteilen an Erdöl (34 %) und Steinkohle (23 %) machen Energieträger von jenseits des Urals fast ein Viertel (23 %) der deutschen Energieversorgung aus. Gibt es überhaupt Alternativen zu diesen Importen? Und wie viel Zeit wäre für eine umfassende Umstellung auf andere Energielieferanten nötig?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Sojus zieht "Warteschleifen"

27. März 2014, 16.00
Unsere arme zukünftige Crew! Eigentlich hatten sie mit einem "schnellen Ritt" zur Internationale Raumstation ISS mit ihrem Sojus-Raumschiff gerechnet: Nach nur vier Erdumkreisungen an die ISS andocken, und aus dem engen Raumschiff in die schier unendlichen Weiten der Raumstation entfliehen wollen. Aber die Technik hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Ein Datenelement der Sojus-Kapsel hatte nicht zum rechten Zeitpunkt den richtigen Wert - und schon ist das Andocken auf 34 Erdorbits hinausgeschoben - donnerstagabends…
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

Rendezvous im All

24. März 2014, 11.54
"Ich habe da was Nettes für unseren Blog", rief mich mein Kollege Cesare Capararo von der Konsole aus an - und was er zu erzählen hatte, ließ mich in der Tat meinen Zertifizierungsplan, an denen ich gerade gearbeitet hatte, aus der Hand legen und hinübergehen in das Büro der Satellitenexperten Jaap Herrman, Michael Kirschner und Kay Müller: Am Freitag, den 28. März 2014 wird es zu einem Rendezvous der besonderen Art im All kommen:
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

Blogger und Social-Media-Nutzer: Einladung zur Inbetriebnahme des Rosetta-Landers Philae in Köln am 28. März

20. März 2014, 11.00
Die Mission Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA soll die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen. Dazu untersucht sie den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper. Die Mission besteht aus dem Orbiter Rosetta und der Landeeinheit Philae. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte wesentliche Anteile beim Bau des Landers und betreibt das Lander-Kontrollzentrum in Köln, das die schwierige und bisher noch nie gewagte Landung auf dem Kometen vorbereitet und betreuen wird.
Fabian Walker
Von
Fabian Walker
 
 

Mal wieder ein Semester zu Ende…

17. März 2014, 12.53
War mal wieder eine nette Abwechslung, diese Woche: Nicht an der Konsole oder im Büro, sondern in unserem Trainingsraum! Einer meiner Nebenjobs - genau genommen ist es eigentlich inzwischen eher mein Schwerpunkt - ist Training: Die Ausbildung unserer neuer Kollegen, die uns nach ihrer "Lehrzeit" von ungefähr neun Monaten an der Konsole unterstützen werden.
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

SOFIA ... eine Erfolgsgeschichte ist in Gefahr

14. März 2014, 09.34
Seit 2007 fliegt ein umgebauter Jumbojet, eine Boeing 747 SP, um mit einem an Bord befindlichen Teleskop in die Tiefen des Weltalls zu schauen. Diese fliegende Sternwarte ist eine gemeinsame Aktivität der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Zuge der aktuellen Budgetaufstellung der NASA hat man nun aus Washington verlauten lassen, dass der Weiterbetrieb ab 2015 nicht mehr finanziert werden könne. Das wäre nicht nur ein herber Schlag für die Wissenschaft, die für die nächsten Jahre viele interessante astronomische Untersuchungen geplant hat, sondern auch für das Verhältnis zwischen NASA und DLR.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Konnichi wa, Commander-San!

09. März 2014, 13.48
Gerade hatten wir auf der ISS die „Change of Command ceremony“ – freilich ohne Kanonensalven, präsentierte Säbel oder prunkvoll geschmückte Pferde, aber trotzdem ein wichtiges Ereignis: Statt des russischen Astronauten Oleg Kotov nimmt ab sofort der Japaner Koichi Wakata die Aufgaben des „ISS Commanders“ wahr – übrigens das erste Mal überhaupt im bisherigen ISS-Betrieb, dass ein Japaner das Kommando übernimmt.
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

"Fastelovend" ... mehr als nur Karneval

06. März 2014, 14.22
Jedes Jahr aufs Neue befindet sich Köln in der Karnevalszeit im Ausnahmezustand. Anders als an vielen anderen Orten konzentriert sich das Feiern nicht nur auf wenige Tage, sondern kann als Dauerzustand der "fünften Jahreszeit" angesehen werden. Die richtigen Kölner sind dabei unglaublich einsatzfähig: An bis zu fünf Tagen in der Woche wird ausgelassen gefeiert. Ein erster, nach außen sichtbarer Höhepunkt ist bekanntermaßen der 11.11. Ab diesem Datum überschlagen sich die Ereignisse, die schließlich in die tollen Tage von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag kulminieren.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Gemeinsame Erklärung zum Deutsch-Französischen Ministerrat

21. Februar 2014, 10.42
Am 19. Februar tagte der Deutsch-Französische Ministerrat in Paris und beriet über eine breite Palette von Themen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass das DLR mit seinem Portfolio politisch hochrelevante Themen bearbeitet, denn Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit werden in der gemeinsamen Erklärung behandelt. Über diese an sich schon interessante und wichtige Feststellung hinaus, sind aus den Ergebnissen des Treffens aber auch Aspekte abzulesen, die unsere Arbeit beeinflussen werden, da auch konkrete Beschlüsse zu Forschung und Entwicklung in der gemeinsamen Erklärung enthalten sind.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Weichen stellen … mehr DLR wagen!

20. Februar 2014, 14.33
Die Bundesregierung hat die Geschäfte aufgenommen, das neue Jahr ist schon richtig in Fahrt und auf diversen Neujahrsempfängen sind die institutionellen und persönlichen Vorsätze und Forderungen formuliert worden. Für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gilt es, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, auch weiterhin wichtige Beiträge für die nationalen und globalen Herausforderungen zu leisten und die uns anvertrauten Steuermittel möglichst optimal einzusetzen. Dies alles geschieht in einer Zeit, die nicht nur durch die wahlinduzierten politischen Positionierungen, sondern auch durch weiträumigere, gesellschaftliche Veränderungen gekennzeichnet ist, die unser Handeln beeinflussen.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Neue Software für Columbus

14. Februar 2014, 13.41
"Computer nicht ausschalten - wichtiges Update wird installiert" - diese Meldung kann mich oft zur Weißglut bringen. Mein Laptop hat ein zielsicheres Gespür dafür, solche Schritte gerade dann in Angriff zu nehmen, wenn ich ihm noch schnell eine Info entlocken wollte, kurz bevor ich zum nächsten Termin hetze ... Was mich dazu noch wurmt: ich weiß nicht, was da gerade genau passiert mit dem Computer, der doch eigentlich mir gehört... und welch ein Unterschied zu den Updates zu unserer Columbus-On-Board-Software, die auch hin und wieder sein müssen.
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

Deutsche Lehrer erkundeten mit SOFIA den Sternenhimmel

12. Februar 2014, 09.33
In der letzten Januar- und der ersten Februarwoche war SOFIA, die fliegende Sternwarte von NASA und DLR, wieder über dem kalifornischen Himmel unterwegs. Mit im Einsatz: Das deutsche Instrument GREAT. Im Rahmen des SOFIA-Bildungsprogramms hatte das im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements tätige Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart den Mitflug für vier deutsche Lehrer organisiert: Jörg Dewitz, Sven Hanssen, Olaf Hofschulz und Uwe Schierhorn. Sie begleiten SOFIA seit mehreren Jahren und behandeln astronomische Themen in Theorie und Praxis in ihrem Unterricht.
Dietmar Lilienthal
Von
Dietmar Lilienthal
 
 

Herzlichen Glückwunsch, Columbus!

07. Februar 2014, 10.00
Wow! Ab heute haben einige von uns sechs Jahre "auf Schicht" verbracht – denn Columbus fliegt jetzt genau sechs Jahre! Viele sind es nicht mehr, die von den ursprünglichen "Pionieren" übrig geblieben sind - eine Hand reicht zum Abzählen. Es waren spannende Tage, damals im Februar 2008. Die "1E-Mission“, also der erste "europäische“ Flug des Space Shuttles, der das Columbus-Labor zur Internationalen Raumstation ISS bringen sollte, hatte sich für Jahre immer wieder verschoben, insbesondere das Columbia-Unglück im Februar 2003 warf den ISS-Zeitplan weit zurück. Schließlich hatte sich der 6. Dezember 2007 als Starttermin "unseres Raumschiffs“ konsolidiert – aber nach bangen Minuten musste der Start ein paar Stunden vor dem "Lift-off“ wegen technischer Probleme abgebrochen werden. Doch so nahe war man dem Start der Mission noch nie gekommen! In den kommenden Tagen wurde nach langen Diskussionen dann der nächste Starttermin auf den 7. Februar 2008 gelegt. Das Team konnte noch einmal ruhige Weihnachtsferien geniessen – es sollten für die nächsten Jahre die letzten sein …
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

SOFIA startet in ein besonderes Jahr

04. Februar 2014, 10.18
Den Sommer 2014 wird SOFIA, das fliegende Infrarot-Observatorium von DLR und NASA, in Deutschland verbringen: Von Juni bis Oktober soll die modifizierte Boing 747 SP bei Lufthansa-Technik in Hamburg auf Herz und Nieren geprüft werden. Parallel zu diesem "Heavy Maintenance Visit" wird auch das "Gehirn" des Forschungsfliegers, das 2,7 Meter lange Teleskop zur Erkundung des Sternenhimmels, gewartet. Im restlichen Jahr sollen natürlich möglichst viele Wissenschaftsflüge stattfinden, damit SOFIA weitere Erkenntnisse über die Entwicklung von Milchstraßensystemen sowie die Entstehung und Entwicklung von Sternen und Sonnensystemen aus interstellaren Molekül- und Staubwolken gewinnen kann.
Alois Himmes
Von
Alois Himmes
 
 

Col-CC Blog: Los geht’s

03. Februar 2014, 16.05
Bemannte Raumfahrt ist eine spannende Sache – für uns in Europa und im DLR umso mehr im Jahr 2014: Mit dem Deutschen Alexander Gerst und der Italienierin Samantha Cristoforetti starten gleich zwei ESA-Astronauten zu einem Forschungsaufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS.
Tom Uhlig
Von
Tom Uhlig
 
 

Rund um den Annapurna: Erste Flüge über dem Dach der Welt

31. Januar 2014, 13.34
Nach dem Erstflug am Donnerstag, den 23. Januar, begannen wir an den folgenden Tagen mit den geplanten 3D-Aufnahmen im Himalaya. Zunächst kartierten wir im Annapurna-Gebiet einzelne Täler und Gletscher. Von Pokhara aus liegen diese Gebiete mit dem Forschungsflugzeug quasi direkt vor der Haustür. Schon Start und Landung auf diesem Flughafen sind nicht ganz einfach. Die Piloten mussten zuvor ein spezielles Simulatortraining in Kathmandu absolvieren, bevor sie nach Pokhara fliegen und landen durften.
Jörg Brauchle
Von
Jörg Brauchle
 
 

Die lange Zeit des Wartens: Von Genehmigungen, Parlamentswahlen und einer Benzinlieferung

28. Januar 2014, 16.33
Von der Ankunft in Kathmandu am 11. November bis zum ersehnten Eintreffen aller notwendigen Kisten und Ausrüstung in Pokhara im Januar vergingen mehr als zwei Monate. Dazwischen mussten wir vor allem den Genehmigungen hinterherlaufen, nicht zuletzt weil eine Parlamentswahl ein ganzes Land lähmte. Eigentlich wollten wir bereits im November fliegen, doch unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt.
Jörg Brauchle
Von
Jörg Brauchle
 
 

Von Europa nach Asien: Zehntausend Kilometer in zwölf Etappen

24. Januar 2014, 15.55
Am 29.10.2013 begann die Reise vom brandenburgischen Strausberg nach Pokhara in Nepal für das Forschungsflugzeug, ein Motorsegler vom Typ Stemme S10, den die FH Aachen für die Expedition bereitstellt.
Jörg Brauchle
Von
Jörg Brauchle
 
 

Auf Forschungsexpedition: Mit Motorsegler und 3D-Spezialkamera im Himalaya

23. Januar 2014, 12.00
Aktuell bereiten wir eine Flugkampagne zur Erprobung der DLR-Spezialkamera MACS (Modular Aerial Camera System) im Himalaya vor. Im Blog wollen wir von unserer abenteuerlichen Forschungsreise zu den höchsten Bergen der Erde berichten und Bilder der Forschungsflüge zeigen.
Jörg Brauchle
Von
Jörg Brauchle
 
 

Lastmanagement für ein stabileres Stromnetz

05. Januar 2014, 21.31
Die Nachtspeicherheizung ist ein Relikt aus den 1960er Jahren und musste aus Gründen der Effizienz zu Recht den sparsameren Zentralheizungen weichen. Dennoch könnte die Idee, Strom zu - damals nächtlichen - Zeiten der Überproduktion abzunehmen, in Zeiten der Energiewende eine Renaissance erfahren. Lastmanagement nennt sich die Methode, den Bedarf der Stromverbraucher an die Erzeugung anzupassen. Und gerade mit einem wachsenden Anteil an Strom aus fluktuierend arbeitenden Kraftwerken wie Wind- und Solaranlagen drängen sich die Vorteile regelbarer Verbraucher für ein intelligentes Stromnetz auf.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Optionale oder verpflichtende Direktvermarktung für Erneuerbare Energien – wer profitiert wie?

19. Dezember 2013, 15.28
Wenn die Politik in den Energiemarkt eingreift, kann dies Auswirkungen haben, die im Vorfeld keiner bedacht hat. Mit dem Simulationsmodell AMIRIS verfügen wir am DLR-Institut für Technische Thermodynamik über ein Werkzeug, das solche Auswirkungen im Vorfeld aufzeigen kann. Mit diesem Werkzeug haben wir unter anderem untersucht, wie der Strommarkt reagiert, wenn die Direktvermarktung von Erneuerbaren Energien verpflichtend eingeführt würde. Die Ergebnisse zeigen, dass AMIRIS aktuelle Entscheidungsprozesse gut unterstützen kann.
Marc Deissenroth
Von
Marc Deissenroth
 
 

Ariane 5 – erfolgreiche Meilensteine am Jahresende

19. Dezember 2013, 14.35
Nichts ist erfreulicher, als mit guten Nachrichten in die Weihnachtszeit zu gehen! So hat das Ariane 5-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA in den letzten Tagen des gehenden Jahres noch einige wichtige Hürden genommen: die Bestellung von 18 weiteren Ariane 5 ECA-Trägerraketen für den laufenden Ariane-Betrieb, den erfolgreichen Abschluss des "Verification Keypoints" im Ariane 5 ME "Midlife Evolution"-Entwicklungsprogramm und den Beginn der Bauarbeiten am neuen Oberstufen-Tankzentrum in Bremen.
Thilo Kranz
Von
Thilo Kranz
 
 

Die Koalitionsverhandlungen und das DLR

25. November 2013, 13.32
In Berlin finden in diesen Tagen die Koalitionsverhandlungen statt. Über die in der Öffentlichkeit bekannten Schlüsselthemen hinaus werden auch Themen behandelt, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mittelbar oder unmittelbar betreffen. Es wäre gut, wenn die Koalitionäre für unsere Themen und das DLR bei dieser Gelegenheit zukunftsorientierte Überlegungen vereinbarten. Erhöhter Aufmerksamkeit, ja Wachsamkeit bedürfen aber auch Aktivitäten, die die Gunst der Stunde zur Umsetzung des in bestimmten Kreisen langgehegten Wunsches einer Zerschlagung des DLR intendieren. Der Vorstand des DLR hat sich in dieser Situation mit zentralen Aspekten befasst und eine gemeinsame Stellungnahme formuliert.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Alarmierende Ergebnisse einer IEA-Studie: Fossile Energieträger spielen weiterhin dominante Rolle

22. November 2013, 11.11
Eine Betrachtung von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Jedes Jahr bewertet die Internationale Energieagentur (IEA) den Status Quo der globalen Energieversorgung und entwirft ein aktualisiertes Szenario für die kommenden Jahrzehnte. In diesem wird – ausgehend von den heute genutzten fossilen und erneuerbaren Energiequellen – der Bedarf bis zum Jahr 2035 um ein Drittel steigen. Verantwortlich dafür macht die IEA in den kommenden Jahren zum einen die starke wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien. Doch zum anderen werden parallel weitere asiatische Schwellenländer wie etwa Indonesien den Energiehunger weiter verstärken.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Teams haben keinen Preis, aber viel Erfahrung gewonnen

15. November 2013, 12.42
Am 11. und 12. November 2013 schickten zehn Teams von deutschen Universitäten und Hochschulen aber auch aus der Industrie ihre Weltraum-Roboter in der Supercrosshalle in Rheinbreitbach bei Bonn in ein bislang einzigartiges, spannendes Weltraum-Rennen - allerdings ohne Sieger. Da kein Team alle geforderten Ziele erreichte und die Leistung der robotischen Systeme zu unterschiedlich war, entschied sich die fünfköpfige Jury dafür, keine Platzierung für den DLR SpaceBot Cup auszuloben.
Martin  Fleischmann
Von
Martin Fleischmann
 
 

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 3

12. November 2013, 17.33
Wissenschaft braucht Freiraum, um aus Kreativität Innovation zu schaffen. Zugleich ist es nachvollziehbar, dass Steuerzahlerin und Steuerzahler einen Anspruch auf sinnvolle Verwendung der Steuermittel erheben. Diesen scheinbaren Widerspruch - individuelle "Freiheit" versus gesellschaftliche Erwartung - in "Wohlgefallen" aufzulösen, ist die vornehmste Aufgabe der Personen, die mit der unmittelbaren Planung von Forschungsaktivitäten befasst sind: der Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager. Der Politik kommt die Aufgabe zu, inhaltliche und strategische Vorgaben überall dort - und nur dort - zu formulieren, wo sie aufgrund demokratischer Legitimation (durch eine Wahl) zu definieren sind.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Live-Stream zum DLR SpaceBot Cup

08. November 2013, 14.37
Am 11. und 12. November findet in der Supercrosshalle in Rheinbreitbach bei Bonn ein in der Form bislang einzigartiger Wettbewerb in Deutschland statt: Beim DLR SpaceBot Cup treten zehn Teams von Universitäten und Hochschulen aber auch aus der Industrie mit ihren Weltraum-Robotern gegeneinander an. Ab Montag, 10 Uhr, wird der zweitägige Wettbewerb auch via Live-Stream übertragen. Die Siegerehrung ist für Dienstag, 12. November, 17 Uhr, geplant.
Elisabeth  Mittelbach
Von
Elisabeth Mittelbach