TanDEM-X Blog
 
 

Das Krokodil aus der Steppe

21. Juni 2010, 02.19
Heute nachmittag war der Kontrollraum noch ausgestorben - jetzt sind nach und nach die meisten im GSOC (German Space Operation Center) angekommen, die in dieser Nacht dafür sorgen, dass TanDEM-X gut ins Weltall startet. Ein Teammitglied ist dabei weitgereist: Das Maskottchen, das Krokodil, hat es von der kasachischen Steppe bis nach Oberpfaffenhofen geschafft. Im Kontrollraum selbst ist die Stimmung bei allen entspannt.
Manuela Braun
Von
Manuela Braun
 
 

Launch Rehearsal erfolgreich durchgeführt

19. Juni 2010, 12.00
Der gestrige Tag war voll von der Generalprobe, dem "Launch-Rehearsal", geprägt. Dies ist der eigentlich kritische Punkt vor dem Start. Alle am Start Beteiligten müssen hier zeigen, daß sie alle Aktionen zur richtigen Zeit ausführen können und daß alle notwendigen Informationen verfügbar sind und ausgetauscht werden können. Da erstmals alle Teams beteiligt sind, fallen hier auch die letzten Unstimmigkeiten in der Abfolge auf. Diese sollten aber nur noch sehr klein sein. Eigentlich sollen danach überall Häkchen gemacht werden können.
Michael Schmidhuber
Von
Michael Schmidhuber
 
 

"Mission Control Center" Baikonur in Betrieb

18. Juni 2010, 09.23
Jetzt ist es auch für mich Zeit, etwas zu berichten. Ich bin der Abgesandte des Kontrollzentrums GSOC in Oberpfaffenhofen und soll die rechtzeitige Übertragung von wichtigen Informationen während des Starts sicherstellen. Ich bin am Montag von München losgeflogen und bin nun schon ein paar Tage hier. Es gab schon einiges zu sehen und zu tun. Wir haben die nächste Besatzung der Internationalen Raumstation beim Besteigen der Busse zum Startplatz gesehen. Vom Sojus-Start und den letzten Satellitenaktivitäten hat Hermann Berg ja schon berichtet. Für mich kam der erste echte Einsatz gestern. Da wurde das MCC in Betrieb genommen. MCC steht für "Mission Control Center".
Michael Schmidhuber
Von
Michael Schmidhuber
 
 

Verpackt und fertig zum Versand!

11. Juni 2010, 08.20
Geschafft! Der neue deutsche Radarsatellit TanDEM-X ist verpackt und fertig zum Versand: Das Space-Head-Modul mitsamt seines kostbaren Inhalts steht bereit. Dies ist das Ergebnis einer beeindruckenden Teamleistung. Das Gruppenbild all jener, die in den letzten Tagen auf dieses Ziel hin gearbeitet haben, darf hier natürlich nicht fehlen.
Hermann  Berg
Von
Hermann Berg
 
 

Ein wehmütiger Moment: TanDEM-X wird nach den erfolgreichen Tests erst wieder im All senden

31. Mai 2010, 09.26
Wir haben hier einen weiteren Meilenstein erreicht: Die finalen Funktionstests von Bus (der Satellitenbasis) und Instrument sind erfolgreich abgeschlossen worden. Alle Parameter sind nominal. Als einer der letzten Tests wurde der "Plugs-off"-Test durchgeführt, bei dem der Satellit alleine durch die bordeigene Batterie mit Energie versorgt wird und die externe Stromversorgung abgeschaltet ist. Auch dies war erfolgreich, so dass abschließend der Satellit abgeschaltet und die Verkabelung zu den elektrischen Testeinheiten entfernt wurde. Zugegeben ein etwas wehmütiger Moment. Damit wird erst wieder im All von ihm Telemetrie verfügbar sein, nach der Separation vom Launcher.
Michael Bartusch
Von
Michael Bartusch
 
 

"Sicherheit geht vor" in der Betankungshalle

20. Mai 2010, 11.45
In den nächstenTagen wird TanDEM-X mit Hydrazin betankt. Aus diesem Grund wurde der Satellit sowie sein Test Rig in die benachbarte Tankanlage transportiert. Aufgrund der hohen Toxizität des Hydrazins ist die Betankung äußerst gefährlich. Um Personen, die diese Halle betreten, die Gefährlichkeit, die damit einher geht, stehts in Erinnerung zu rufen, prangt über deren Eingang der Leitspruch "Egal wie wichtig dein Anliegen ist, die Sicherheit geht vor". Sicherlich auch ein bewusster Hinweis auf das verheerende Nedelin-Tankunglück hier in Baikonur im Jahr 1960 mit 126 Toten.
Michael Bartusch
Von
Michael Bartusch
 
 

TanDEM-X macht Fortschritte

17. Mai 2010, 17.30
Die zweite Woche unserer TanDEM-X-Startkampagne in Baikonur ist angebrochen. Der Satellit befindet sich nun auf dem Prüfstand und erste Tests zeigen, dass sich das Instrument und der Satellit selbst in gutem Zustand befinden. In der Zwischenzeit wurden Antriebs- und Kaltgassystem unter Druck gesetzt, um sie auf Lecks zu prüfen.
Michael Bartusch
Von
Michael Bartusch