Komm Blog | 08. Juli 2011 | von Henning Krause | 2 Kommentare

Raumzeit 19: Das Space Shuttle

Atlantis auf dem Start-Pad
Atlantis auf dem Start-Pad

Ende einer Ära: Das Space Shuttle-Programm der NASA endet in diesem Monat mit dem Start der letzten Raumfähre und einem letzten Flug zur Internationalen Raumstation. Als eine Ikone der Raumfahrt gefeiert hat das "Space Transportation System" in nun bald 135 Missionen eine große Missionsvielfalt an den Tag gelegt und letztlich den Aufbau der ISS überhaupt erst ermöglicht.

Im Gespräch mit Tim Pritlove berichet Volker Sobick, ehemaliger stellvertretender Leiter des bemannten Raumfahrtprogramms beim DLR, von seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der NASA, die grundlegend vom Space Shuttle geprägt wurde. Missionen wie das Spacelab haben erstmals die deutschen und amerikanischen Raumfahrtprogramme zusammengebracht und dienten als Grundlage der heutigen internationalen Zusammenarbeit.

Download: Raumzeit, Episode 19 (MP3, 78 MB, Dauer: 1 Stunde, 50 Minuten) - Links zu den besprochenen Themen im Raumzeit-Blog

 Raumzeit, Episode 19

Alle Episoden des Raumzeit-Podcast stehen unter der offenen Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND 3.0. Rechte: DLR/ESA/Tim Pritlove.

Über Raumzeit

Der Raumfahrt-Podcast Raumzeit ist ein gemeinsames Projekt von DLR und ESA. Moderator Tim Pritlove erörtert in jeder Folge mit einem Experten ein Thema in einem ausführlichen Gespräch. Dabei geht es um die Raumfahrt in Deutschland, Europa und der Welt. Raumzeit gibt es auch kostenlos bei iTunes, als Feed, auf Twitter und auf Facebook. Wir freuen uns über Feedback und Themen-Wünsche in den Kommentaren. Weitere Informationen zum Podcast im Blogeintrag vom 8. November 2010. Alle Episoden finden Sie im Raumzeit-Archiv.

Bild oben: Space Shuttle Atlantis auf der Startrampe vor der letzten Mission STS-135 (Bild: NASA). Bild unten: Volker Sobick am Kennedy Space Center in Florida (Bild: DLR).

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Über den Autor

Henning Krause arbeitete bis Juli 2012 als Online-Redakteur und Manager des DLR Web Portals. Außerdem ist er Internet-Bewohner, Exil-Hamburger, Radfahrer und bekennender Milchtrinker. Seit August 2012 ist er Social Media-Manager bei der Helmholtz-Gemeinschaft. zur Autorenseite

Kommentare

2 Kommentare | RSS-Feed Kommentare
Leo Kurrasch
08. Juli 2011 um 16:37 Uhr

Wie soll es mit der Versorgung oder dem Austausch von Astronauten der ISS weiter gehen? Die Ladekapazität der ATVs ist ja begrenzt, ein Flug mit Menschen zur ISS mit einem modifizierten ATV für einen späteren Zeitpunkt zwar ins Auge gefasst, jedoch noch nicht sicher. Wenn Z.Zt. Astronauten/Kosmonauten nur mit einer Sojus zur ISS (oder zurück) geflogen werden, stellt sich für Laien aber doch die Frage, warum denn Russland nicht (evtl.?) für den weiteren Erhalt der ISS die Buran wiederbeleben könnte. Bei vielen Raketenstarts wird auf russische Raketen zurück gegriffen, weil sie einerseits als ausgereift gelten, andererseits billiger als amerikanische oder europäische Raketen sind.

Henning Krause (DLR-Kommunikation)
11. Juli 2011 um 10:43 Uhr

Die ISS ist nunmehr nahezu vollständig ausgebaut. Versorgungsgüter können vom europäischen ATV, dem japanischen HTV und russischen Raumschiffen transportiert werden. Eine größtenteils offene Frage bezieht sich nach dem Wegfall der Shuttle eher auf die Rücktransport-Kapazitäten von der ISS zur Erde. Hierzu empfehle ich, auch nochmal in Raumzeit Folge 17 reinzuhören. Was den Hin- und Rücktransport von Menschen zur ISS angeht, bietet die russische Sojus-Kapsel ausreichend Kapazitäten.