Energie Blog | 12. Januar 2010 | von Dorothee Bürkle | 1 Kommentar

Welche Energie nutzen wir in Zukunft? DLR EnergieBlog zum Wissenschaftjahr der Energie

Können wir in Zukunft einfach die Sonne tanken? Wie lange reichen die Ölvorräte auf der Erde noch aus? Welche Energie werden unsere Enkel nutzen? Viele Menschen fragen nach der Zukunft unserer Energieversorgung und viele Wissenschaftler forschern daran. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Wissenschaftsjahr 2010 unter das Motto "Die Zukunft der Energie" gestellt. Im DLR EnergieBlog wird der Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken in diesem Jahr jede Woche eine Frage zum Thema Energie beantworten.

Haben Sie Fragen, wie unsere Energieversorgung in Zukunft aussehen könnte? Oder wollen Sie wissen, wie beispielsweise ein Wellenkraftwerk funktioniert und wie effizient damit Strom erzeugt werden kann? Dann schicken Sie uns Ihre Fragen per E-Mail. Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken recherchiert die Antworten und veröffentlicht sie jede Woche in diesem Blog.

BMBF-Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie"

Seit den Ölkrisen in den 1970er Jahren diskutieren wir viel über Energie und Energiesicherheit. Außerdem wissen wir, dass durch die Nutzung fossiler Brennstoffe das Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre gelangt und zu einer Klimaerwärmung beiträgt. Als die Energiepreise Mitte 2008 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichten, wurde einmal mehr klar, dass nahezu unser komplettes gesellschaftliches Leben von der Versorgung mit Energie und ihrer Bezahlbarkeit abhängig ist. Die Weltwirtschaftskrise brachte was die Energiepreise anging eine Verschnaufpause. Allerdings nur eine kurze, so die Energieexperten.

Eine sichere und klimafreundliche Versorgung mit Energie hat heute und in Zukunft eine herausragende Bedeutung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Initiative "Wissenschaft im Dialog" haben das Wissenschaftsjahr 2010 unter das Motto: "Die Zukunft der Energie" gestellt. Auf zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen werden Wissenschaftler und Forschungsinstitute über "Die Zukunft der Energie" informiert. Dabei spielen, so das BMBF, die Energieforscher bei der Suche nach zukunftsfähigen Lösungen eine wichtige Rolle. Nur wenn viele unterschiedliche Wissenschaftler zusammenarbeiten lassen sich tragfähige Lösungen entwickeln.

Das Wissenschaftsjahr im DLR

Antares-H2 DLRDLR-Wissenschaftler forschen seit über 30 Jahren interdisziplinär an Energiefragen. Sie arbeiten an einer Verbesserung der Brennstoffzelle und haben weltweit das erste Flugzeug entwickelt, das mit einer Brennstoffzelle starten und fliegen kann. Sie verbessern konventionelle Kraftwerke, in dem sie die Verbrennung optimieren, und forschen an neuartigen wesentlich effizienteren Kraftwerken als es sie bisher gibt. Sie haben eine weltweit anerkannte Expertise bei der Prüfung von Spiegeln für Solarkraftwerke und sie haben in großen internationalen Studien aufgezeigt, dass Erneuerbare Energien, wenn die Weichen richtig gestellt werden, unsere Energieversorgung sichern können.

Das DLR begleitet das Jahr der Energie auch über dieses Blog hinaus: Wir werden beim Wissenschaftssommer 2010 in Magdeburg mit einem unserer DLR_School_Labs vor Ort sein. Außerdem fährt ein Modell eines solaren Turmkraftwerkes auf der MS-Wissenschaft mit, einem Ausstellungsschiff, das ab Mai 2010 über die deutschen Wasserstraßen fährt und in vielen Städten anlegen wird.

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Über den Autor

Dorothee Bürkle arbeitet seit 2008 für die Kommunikations-Abteilung des DLR. Hier hat sie als Fachredakteurin die Forschungsbereiche Energie und Verkehr übernommen. Sie findet, dass Energie und Mobilität zu den wichtigsten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft gehören. zur Autorenseite

Kommentare

1 Kommentar
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Holger Schmidt allerweltsnamen
13. Januar 2010 um 21:04 Uhr

Hallo an alle,
ich würde mir wünschen, dass alle guten Ideen auch umgesetzt werden. Und nicht in der Schublade verschwinden, nur weil Interessen dahinterstecken. Warum sonst setzen gerade Ölkonzerne auf green Power. Die warten nur mit Ihrem dicken Portemonaie.

mfg hs

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