EnergieBlog
 
 

Energie-Frage der Woche: Lässt sich das Treibhausgas Kohlendioxid sicher im Untergrund speichern?

30. August 2010, 11.20
Braunkohlekraftwerke setzen pro erzeugter Kilowattstunde Strom mehr vom Treibhausgas Kohlendioxid frei als andere fossil befeuerte Anlagen. Gerade dieser Energieträger findet sich in Deutschland in großen Mengen. Auf gut 40 Milliarden Tonnen werden die wirtschaftlich im Tagebau förderbaren Kohlemengen beispielsweise in der Lausitz oder in der Niederrheinischen Bucht geschätzt. Das sind etwa 14 Prozent der weltweit erschlossenen Reserven. Ist daher eine Abtrennung und Speicherung des Kohlendioxids im Untergrund nicht sinnvoll?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können Windräder auch auf dem offenen Meer schwimmen?

23. August 2010, 10.00
Strom für 50.000 Haushalte können die zwölf Offshore-Windräder des Windparks "alpha ventus" 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum produzieren. Wie alle anderen Windparks in der Nordsee gründen die Anlagen auf einem festen Fundament im 30 bis 50 Meter tiefen Wasser. Doch nicht alle Küstenstaaten haben ein solch flaches Meer vor ihrer Haustür. Wäre es nicht sogar einfacher und günstiger, Windräder auf schwimmenden Plattformen zu installieren?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Gibt es ein Land, das schon heute nur mit Erneuerbaren Energien auskommt?

16. August 2010, 10.00
Weltweit – von Europa über Amerika bis China – wird immer mehr Energie aus regenerativen Quellen genutzt. Vor allem in der Stromerzeugung schlägt sich dieser Trend nieder. So bauten in den vergangenen beiden Jahren die USA und die EU-Staaten mehr Kraftwerkskapazitäten auf der Basis von Wind, Wasser und Sonne auf als auf konventionellen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Uran. Schafft es dabei überhaupt schon ein Land, sich nur noch mit erneuerbarer Energie zu versorgen?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Welcher Strom ist der beste für das Klima?

09. August 2010, 10.30
In Kohlekraftwerken wird permanent Braunkohle oder meist aus Übersee importierte Steinkohle verfeuert. Solarzellen benötigen kristallines Silizium, das zuvor mit hohem Energieeinsatz aus Quarz gewonnen wird. So ist es sinnvoll, Kraftwerke nicht allein während ihres Betriebs auf Klimatauglichkeit zu prüfen. Die eingesetzte Energie sollte vielmehr über den gesamten Lebenszyklus von über 30 Jahren in Betracht gezogen werden. Welcher Kraftwerkstypus ist unter diesem Aspekt am klimafreundlichsten?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können blühende Algenteppiche unsere Treibstoffversorgung sichern?

02. August 2010, 10.01
Wie jeden heißen Sommer treiben gigantische Blaualgen-Teppiche über die Ostsee und verleiden Badegästen den Sprung ins kühle Nass. In den gelbgrünen Schwaden leben Cyanobakterien, die - einmal verschluckt - zu Vergiftungen führen können. Aber die Mikroorganismen können auch brennbare Kohlenwasserstoffketten, so genannte Alkane und Alkene, produzieren. Taugen sie dadurch nicht auch zur Herstellung von Diesel und Benzin?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken