Über den Autor

Jan Wörner

Im Jan-Wörner-Blog bloggt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich "Jan" Wörner, selbst - kein Schwindel! Jan Wörner schreibt alle Blogeinträge selbst und leitet diese dann lediglich an die DLR-Kommunikation zur Online-Produktion, in deren Rahmen auch Lektorat und Bildrecherche erledigt werden, und anschließenden Veröffentlichung weiter.

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner wurde 1954 in Kassel geboren. Seit dem 01. März 2007 ist er Vorsitzender des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Jahr 1985 promovierte, arbeitete Wörner bis 1990 im Ingenieurbüro König und Heunisch. 1982 ging er für einen Forschungsaufenthalt zum Thema "Erdbebensicherheit" für zwei Jahre nach Japan. 1990 wurde Wörner an die Technische Hochschule Darmstadt berufen und übernahm die Leitung der Prüf- und Versuchsanstalt. Bevor Wörner 1995 zum Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt gewählt wurde und diese in die Autonomie führte, war er Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen.

Beiträge von Jan Wörner

Jan Wörner Blog | 15. Oktober 2013 | 2 Kommentare

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik … Teil 2

In meinem vorletzten Blogeintrag über die verschiedenen Aspekte der Forschung und Entwicklung habe ich versucht, die unterschiedlichen Aufgaben von Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftspolitik zu beleuchten. Gehen wir der Einfachheit halber (und durchaus im Widerspruch zur Realität) davon aus, dass alle Akteure sich in ihrer jeweiligen Verantwortung so verhalten, dass am Ende die Wissenschaft optimal arbeitet, frei nach Saint-Exupéry: "Die Wissenschaft soll man nicht vorausplanen wollen, sondern möglich machen." (Das Originalzitat von Saint-Exupéry lautet: "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen"). In der Praxis ist damit aber noch nicht alles gesagt. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 15. Oktober 2013 | 2 Kommentare

Science, science management, science policy… Part 2

In the previous blog entry about various aspects of research and development, I attempted to cast some light on the different roles of science, science management and science policy. Let us assume for reasons of simplicity (and quite contrary to reality) that all protagonists involved behave in their respective fields of responsibility in such a way that, ultimately, science operates optimally. In a slightly liberal interpretation of what Saint-Exupéry wrote: 'Science is not there to foresee, but to enable.' (The original quote by Saint-Exupéry is: Your task is not to foresee the future, but to enable it.). But this is by no means the end of the journey in practical terms. weiterlesen

Jan Wörner Blog | 18. September 2013 | 1 Kommentar

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik …

Forschung, Entwicklung und Wissenschaft entscheiden zwar in der Regel keine Wahlen, sind aber doch von großer Relevanz: Die heute gewonnenen Erkenntnisse können morgen zur Sicherung des Standorts und der Gesellschaft dienen. Das gilt in besonderem Maße für Länder, die sich aufgrund geographischer, geologischer und anderer regionaler Gegebenheiten auf die Investition in Köpfe konzentrieren (müssen). Damit kommt der Entwicklung von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft eine Bedeutung zu, die im Einzelnen zu "interessanten" Folgerungen führt. Aber Vorsicht, frei nach Max Weber: "Das akademische Leben ist ein wilder Hazard", entzieht sich Wissenschaft der unmittelbaren Planbarkeit! weiterlesen

Jan Wörner Blog | 18. September 2013 | 1 Kommentar

Science, science management and science policy…

Though none could claim seriously that research, development and science tip the balance in the outcome of elections, they nevertheless retain a fundamental significance: the insight we acquire today will serve tomorrow in the interests of safeguarding our country and our society as a whole. This is especially true for countries that, as a result of geographical, geological and other regional factors, focus on investing in 'minds' – because they have to. Thus, the development of research, development and science is relevant, and leads individuals to 'interesting' conclusions. But beware – in the words of Max Weber: "Academic life is a mad hazard," it is resistant to short-term planning! weiterlesen